Dubrovnik verzeichnete im Juli 2026 insgesamt 223.179 Touristenankünfte und 768.549 Übernachtungen und bestätigte damit die Stabilität der Tourismussaison trotz globaler Herausforderungen. Im Vergleich zum gleichen Monat des Vorjahres stieg die Zahl der Ankünfte um ein Prozent, während die Zahl der Übernachtungen nahezu identisch mit dem Vorjahresergebnis ist.
Wachstum auch in den ersten sieben Monaten
Positive Trends zeigen sich auch im Zeitraum von Januar bis Ende Juli. In diesem Zeitraum verzeichnete die Stadt unter dem Srđ 763.414 Ankünfte und 2.475.290 Übernachtungen. Im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2025 bedeutet dies eine Steigerung von 7.622 Ankünften und 11.388 Übernachtungen.
Fokus auf Nachhaltigkeit statt auf Zahlen
Bürgermeister Mato Franković sieht diese Ergebnisse nicht als Anlass für ein unkontrolliertes Wachstum der Gästezahlen, sondern als Bestätigung der strategischen Neuausrichtung im Destinationsmanagement. Der Schwerpunkt liegt auf der Erhaltung der Lebensqualität der lokalen Bevölkerung, die seit Jahren unter dem Druck des Massentourismus leidet, insbesondere durch Tagesbesucher und Kreuzfahrtschiffe.
"Diese Zahlen bestätigen erneut, dass Dubrovnik ein erfolgreiches und nachhaltiges Reiseziel ist, das nicht um jeden Preis wachsen will, sondern auf verantwortungsvolles Tourismusmanagement und die Erhaltung der Lebensqualität unserer Mitbürger setzt", so Franković.
Herbst als entscheidender Test der Saison
Auch wenn der August nach den Worten des Bürgermeisters herausfordernd wird, wird erwartet, dass er auf dem Niveau des Vorjahres abschließen wird. Dennoch sorgen die Prognosen für den kommenden Herbst für echten Optimismus. Gerade ein Anstieg des Tourismusaufkommens im September, Oktober und November könnte ein wichtigerer Indikator für den Erfolg sein als ein weiterer Rekord mitten in der Hochsaison.
Die Strategie ist klar: Die Sommerüberfüllung reduzieren und die Tourismussaison auf einen größeren Teil des Jahres verteilen, während der wirtschaftliche Nutzen des Tourismus erhalten bleibt. Wenn sich die Prognosen für den Herbst bewahrheiten, wäre das ein stärkeres Zeichen für nachhaltige Entwicklung als das bloße Brechen von Rekorden im Juli.