Auf dem Abschnitt der Autobahn A1 zwischen Jastrebarsko und Bosiljevo 2 in Richtung Süden ereigneten sich zwei Verkehrsunfälle, die am Sonntag, dem 9. August 2026, zu Staus und zeitweisem Stillstand führten. Der Kroatische Automobilclub verzeichnet gleichzeitig verstärkten Verkehr auf den meisten Straßen Richtung Meer.
An den Mautstellen Lučko in beide Richtungen sowie an der Mautstelle Demerje in Richtung Zagreb gibt es derzeit keine längeren Wartezeiten. Doch der Druck verlagert sich anderswo: Auf der Autobahn A2 Zagreb-Macelj, bei Trakošćan in Richtung der Hauptstadt, hat sich ein etwa 500 Meter langer Stau gebildet.
Hund auf der A4, ausgelaufene Flüssigkeit auf der A3
Unvorhergesehene Situationen verlangsamen den Verkehr zusätzlich. Zwischen Novi Marof und Breznički Hum, auf der Autobahn A4 Goričan-Zagreb, wurde ein Hund auf der Fahrbahn gesichtet, weshalb der Verkehr in beide Richtungen zweispurig mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 80 Kilometern pro Stunde verläuft.
Dieselbe Geschwindigkeit müssen Autofahrer auch auf der Autobahn A3 Bregana-Lipovac, auf dem Abschnitt zwischen Lučko und Buzin in Richtung Lipovac, einhalten, wo die Fahrbahn durch ausgelaufene Flüssigkeit verunreinigt ist.
Verlangsamter Verkehr auch auf der Küstenstraße, Bora droht
Staus blieben auch auf der Adriatischen Küstenstraße nicht aus. Zwischen Opuzen und Rogotin verläuft der Verkehr wegen eines Verkehrsunfalls verlangsamt, während der HAK gleichzeitig vor möglichen Beschränkungen für bestimmte Fahrzeuggruppen auf den Straßen im Velebit-Gebiet warnt. Die Bora könnte nämlich auch Störungen im Seeverkehr verursachen.
Bildung einer Rettungsgasse ist Pflicht
Da im Laufe des Tages eine noch stärkere Verkehrsintensität Richtung Meer und ins Landesinnere erwartet wird, insbesondere auf den Autobahnen, ruft der HAK alle Verkehrsteilnehmer zu erhöhter Vorsicht auf. Den Fahrern wird empfohlen, Geschwindigkeit und Fahrweise den Straßenverhältnissen anzupassen, den Sicherheitsabstand einzuhalten und bei Staus unbedingt eine Rettungsgasse zu bilden.
Aufgrund des verstärkten Verkehrs sind im Laufe des Tages auch längere Wartezeiten an den meisten Grenzübergängen möglich, sowohl im Personen- als auch im Güterverkehr.