Glovo stellt ab heute seinen Betrieb in Bosnien und Herzegowina ein
Das spanische Lieferunternehmen hat seine Aktivitäten in Bosnien und Herzegowina eingestellt und konzentriert sich auf Schlüsselmärkte mit höherem Wachstumspotenzial.
Das spanische Lieferunternehmen hat seine Aktivitäten in Bosnien und Herzegowina eingestellt und konzentriert sich auf Schlüsselmärkte mit höherem Wachstumspotenzial.
Die Essenslieferplattform Glovo ist seit heute, dem 10. August 2026, nicht mehr in Bosnien und Herzegowina tätig. Damit endet die mehrjährige Präsenz des spanischen Unternehmens auf dem heimischen Markt, wo es eine der bekanntesten Apps für die Bestellung von Essen, Lebensmitteln und anderen Produkten war.
Die Nutzer wurden bereits am 10. Juni darüber informiert, dass der 10. August der letzte Tag der Geschäftstätigkeit sein würde. "Wie bereits angekündigt, wird Glovo seinen Betrieb in Bosnien und Herzegowina am 10. August einstellen. Ab diesem Datum können Sie nicht mehr über Glovo bestellen", teilte das Unternehmen in einer Nachricht an die Nutzer mit.
Die Entscheidung, den Markt in Bosnien und Herzegowina zu verlassen, wurde auf globaler Ebene als Teil einer strategischen Neuausrichtung des Geschäfts getroffen. In einer offiziellen Erklärung erklärte Glovo, dass das Ziel darin bestehe, Anstrengungen und Investitionen auf Märkte mit hohem Wachstumspotenzial zu konzentrieren.
"Diese Entscheidung zielt darauf ab, die Präsenz von Glovo auf den Märkten weiter zu fokussieren, um Anstrengungen und Investitionen auf Schlüsselmärkte mit hohem Wachstumspotenzial zu lenken. Dadurch kann Glovo Millionen von Nutzern weltweit besser bedienen, die täglich auf die App angewiesen sind", heißt es in der Erklärung.
Das Unternehmen erklärte außerdem, dass es alle finanziellen und rechtlichen Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern, Partnern und anderen Beteiligten erfüllen werde.
Glovo trat 2021 durch die Übernahme der Marke Donesi in den Markt von Bosnien und Herzegowina ein. Dieser Schritt war Teil eines umfassenderen Expansionsplans in Südeuropa. Über die App konnten Nutzer Essen, Lebensmittel und andere Produkte aus Restaurants und Geschäften bestellen, während das Unternehmen mit zahlreichen Partnerbetrieben und Lieferanten zusammenarbeitete.
"Vielen Dank, dass Sie Teil der Glovo-Community waren. Wir schätzen Ihr Verständnis während dieser Übergangsphase", teilte das Unternehmen mit.