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Jahrelang Partnerin geschlagen und beleidigt: 22-Jähriger angeklagt

Die Staatsanwaltschaft Karlovac hat eine einheitliche Haftstrafe von einem Jahr und zwei Monaten beantragt.

Foto: DeLuca G na Pexels
Kurz gesagt
  • Ein 22-Jähriger aus der Region Karlovac wird wegen monatelanger psychischer und physischer Misshandlung seiner Partnerin angeklagt.
  • Die Staatsanwaltschaft fordert eine einheitliche Haftstrafe von einem Jahr und zwei Monaten.
  • Der Angeklagte bestreitet systematische Gewalt, gibt nur Streitigkeiten zu.

Die Staatsanwaltschaft Karlovac hat Anklage gegen einen 22-Jährigen aus der Region Karlovac erhoben, dem mehrmonatige brutale Misshandlung seiner Lebensgefährtin vorgeworfen wird. Laut Staatsanwaltschaft verübte der Mann von November 2024 bis zum 30. März 2026 fast täglich psychische und physische Gewalt gegen die Frau, mit der er zusammenlebte, zunächst in einem Einfamilienhaus und später in einer Wohnung in Karlovac.

Häufige Erniedrigung und körperliche Angriffe

Die Anklageschrift beschreibt detailliert das Misshandlungsmuster, das Beleidigungen mit abfälligen Namen, Herabwürdigung und Erniedrigung umfasste. Der Angeklagte sagte seiner Partnerin, sie sei krank und müsse sich behandeln lassen. Neben psychischer Misshandlung griff er sie mehrfach auch körperlich an. Die Anklageschrift führt an, dass er sie stieß, mit Fäusten und Füßen schlug, an den Haaren zog und Schläge gegen Kopf, Hände und Beine versetzte. Durch dieses Verhalten, so die Staatsanwaltschaft, habe er bei der Geschädigten Angst, Erniedrigung und eine Verletzung ihrer Würde ausgelöst.

Letzter Vorfall Ende März

Der Höhepunkt der Gewalt ereignete sich Ende März dieses Jahres, als der Angeklagte seine Partnerin mehrfach gegen die Knie schlug und ihren Unterarm drückte. Bei diesem Angriff erlitt die Frau Prellungen an beiden Knien und am linken Unterarm. Ein medizinischer Sachverständiger stellte in seinem Bericht fest, dass es sich um leichte Körperverletzungen handelt.

Angeklagter bestreitet systematische Gewalt

Bei seiner Vernehmung wies der 22-Jährige einen Großteil der Vorwürfe zurück. Er gab nur zu, dass es zu Streitigkeiten gekommen sei und dass er sie in einigen Fällen an den Armen festgehalten habe, mit der Behauptung, dies zu ihrer Beruhigung getan zu haben. Systematische körperliche Gewalt bestritt er entschieden.

Staatsanwaltschaft fordert Haft und Verlängerung der Sicherheitsmaßnahmen

Die Staatsanwaltschaft Karlovac hat dem Gericht vorgeschlagen, den Angeklagten wegen der Straftaten der häuslichen Gewalt und der Körperverletzung zu einer einheitlichen Haftstrafe von einem Jahr und zwei Monaten zu verurteilen. Aufgrund der Gefahr der Wiederholung von Straftaten beantragte die Staatsanwaltschaft auch die Verlängerung der zuvor angeordneten Sicherheitsmaßnahmen.

Häufige Fragen
Welche Haftstrafe fordert die Staatsanwaltschaft? +
Die Staatsanwaltschaft Karlovac hat eine einheitliche Haftstrafe von einem Jahr und zwei Monaten beantragt.
In welchem Zeitraum ereignete sich die Misshandlung? +
Laut Anklageschrift dauerte die Misshandlung von November 2024 bis zum 30. März 2026.
Welche Verletzungen erlitt das Opfer? +
Beim letzten Vorfall Ende März 2026 erlitt sie Prellungen an beiden Knien und am linken Unterarm, die als leichte Körperverletzungen eingestuft wurden.
Hat der Angeklagte die Taten gestanden? +
Der Angeklagte wies einen Großteil der Vorwürfe zurück, gab nur Streitigkeiten und das Festhalten an den Armen zu, bestritt jedoch systematische körperliche Gewalt.

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