Der Gespanschaftshauptmann der Gespanschaft Koprivnica-Križevci, Tomislav Golubić, besuchte am Mittwoch, dem 19. August 2026, die mobile Ambulanz in Sirova Katalena. Begleitet wurde er von Aldijana Matić Horvat, Leiterin der Abteilung für Angelegenheiten des Gespanschaftshauptmanns, Đenis Sambol, stellvertretende Abteilungsleiterin, und Željka Fruk, Direktorin des Gesundheitszentrums der Gespanschaft, während Fabijan Muršić, Arzt, das Team der mobilen Ambulanz leitet.
Die mobilen Ambulanzen sind Teil eines Projekts des Gesundheitsministeriums, und für das Gebiet der Gespanschaft Koprivnica-Križevci wurden zwei in Zusammenarbeit mit der Gespanschaft und dem Gesundheitszentrum der Gespanschaft bereitgestellt. Das abgedeckte Gebiet erstreckt sich von Legrad bis Podravske Sesvete und Kloštar Podravski sowie von Križevci mit Umgebung bis nach Rasinja.
Das Gesundheitssystem kommt zum Patienten
Die Ambulanzen sind in erster Linie für ältere Menschen, weniger mobile Patienten und Bewohner ohne Transportmöglichkeit gedacht. Sie sind so ausgestattet, dass sie fast alle Leistungen wie in einer Praxis anbieten können: Untersuchungen, Rezepte, Überweisungen, Basisdiagnostik und Betreuung chronisch Kranker. Ziel des Projekts ist es, das Gesundheitssystem für den Patienten zugänglich zu machen und nicht umgekehrt, wobei die mobilen Ambulanzen als Unterstützung des Systems und nicht als Ersatz für die gewählten Ärzte gedacht sind, so die Gespanschaftsverwaltung.
Während des Besuchs sprach der Gespanschaftshauptmann mit Patienten, die auf ihren Termin warteten. Sie betonten, wie wichtig ihnen die Verfügbarkeit von Gesundheitsleistungen an ihrem Wohnort ist und die Möglichkeit, alle Untersuchungen ohne eine Reise von mehreren Dutzend Kilometern zum Gesundheitszentrum durchführen zu können.
Entwicklung entsprechend den Bedürfnissen vor Ort
Der Gespanschaftshauptmann zeigte sich zufrieden mit dem Fortschritt des Projekts, das auf die primäre Gesundheitsversorgung ausgerichtet ist, und betonte, dass sich fast alle Gemeinden beteiligt haben und dass sich das System der mobilen Ambulanzen entsprechend den Bedürfnissen der Patienten vor Ort entwickelt. Er hob hervor, dass die Einführung mobiler Ambulanzen ein bedeutender Fortschritt sei, um die Gesundheitsversorgung allen Bürgern unabhängig von ihrem Wohnort näherzubringen.
Direktorin Fruk wies darauf hin, dass die mobilen Ambulanzen in der letzten Juniwoche 2026 ihren Betrieb aufgenommen haben. Neben einem fest angestellten Arzt in einem Team ist auch die dauerhafte Einstellung eines Arztes im zweiten Team ab September geplant. Sie rief die Bürger dazu auf, die Zeitpläne zu verfolgen und sich über die Ankunft der mobilen Ambulanz in ihrem Ort zu informieren, um die Verfügbarkeit des Arztes optimal zu nutzen.
Außerdem kündigte sie Präventionsprogramme für den Herbst an, bei denen wöchentlich Zeit und Ort für Blutdruck-, Blutzucker- und andere Parameterkontrollen festgelegt werden. Der Betrieb der mobilen Ambulanz ist nach vorab geplanten Routen organisiert, die auf der Website des Gesundheitszentrums der Gespanschaft veröffentlicht und regelmäßig aktualisiert werden.
Durch die Einführung mobiler Ambulanzen, die als verlängerter Arm der Hausärzte gelten, soll eine gleichmäßigere Verfügbarkeit von Gesundheitsleistungen für alle Bürger erreicht, die Notwendigkeit von Reisen verringert und das bestehende Gesundheitssystem zusätzlich entlastet werden. Für weitere Informationen können sich Bürger an folgende E-Mail-Adressen wenden: [email protected] und [email protected].