Hajduk kontert scharf gegen Pirić
Vom Poljud heißt es, Ivica Pirić sei nicht in die offizielle Kommunikation mit Vertretern der Firma WhiteBIT eingebunden gewesen und seine Aussagen seien als Desinformation zu betrachten.
Vom Poljud heißt es, Ivica Pirić sei nicht in die offizielle Kommunikation mit Vertretern der Firma WhiteBIT eingebunden gewesen und seine Aussagen seien als Desinformation zu betrachten.
Der HNK Hajduk hat sich am Donnerstag, dem 13. August 2026, mit einer neuen offiziellen Stellungnahme zum potenziellen Partnerschaftsvertrag mit der Firma WhiteBIT zu Wort gemeldet und direkt auf die Aussagen von Ivica Pirić in der Slobodna Dalmacija reagiert. Vom Klub vom Poljud heißt es, Pirić sei nicht Teil der offiziellen Gespräche zwischen Hajduk und der Firma gewesen, und seine Aussagen seien als unzutreffend zu betrachten.
In der Stellungnahme vom Poljud wird betont, dass die offiziellen Gespräche über eine mögliche Zusammenarbeit ausschließlich mit Vertretern von WhiteBIT geführt wurden. "Wie wir bereits mitgeteilt haben, hat der HNK Hajduk die offizielle Kommunikation mit Vertretern der Firma WhiteBIT geführt. Ivica Pirić war nicht in die Kommunikation von offizieller Seite eingebunden, daher überraschen uns die Desinformationen, die heute in der Slobodna Dalmacija verbreitet wurden", so der Klub.
Hajduk bezog sich auch auf die frühere Stellungnahme und betonte, dass das Angebot für eine mögliche Zusammenarbeit mit WhiteBIT viele Elemente enthalte, die vor einer endgültigen Antwort sorgfältig geprüft werden müssten. Das offizielle Angebot der Firma WhiteBIT sei vor etwa einem Monat beim Klub aus Split eingegangen, doch vom Poljud habe man noch keine Antwort gesendet.
Der Klub gibt nun weitere Details des Angebots bekannt. "Ein Teil des Partnerschaftsangebots bezog sich genau auf den Zugang zu unseren Mitgliedern und Fans, von dem auch potenzielle Boni direkt abhängen würden", so Hajduk. Dieses Segment ist in letzter Zeit zum zentralen Punkt der gesamten Geschichte geworden, und Hajduk gibt nun öffentlich zu, dass der Kooperationsplan auch Engagement in Bezug auf Mitglieder und Fans umfasste.
Der markanteste Teil von Hajduks Reaktion ist jedoch die Ankündigung, dass der Klub, obwohl dies nicht übliche Geschäftspraxis ist, bereit ist, einen Schritt weiter zu gehen und das Angebot von WhiteBIT selbst zu veröffentlichen. "Deshalb sind wir verpflichtet, die falschen Aussagen von Ivica Pirić, die er heute in der Slobodna Dalmacija gemacht hat, zu widerlegen, und obwohl dies nicht Geschäftspraxis ist, sind wir bereit, das Angebot öffentlich zu machen, um die Integrität des Klubs, der Mitglieder und der Fans zu schützen", so Hajduk.
Am Poljud scheint man zu glauben, dass diese Situation bereits die Grenzen normaler Geschäftsverhandlungen überschritten hat und es notwendig ist, den Ruf des Klubs und sein Verhältnis zu den Mitgliedern zu schützen. Es bleibt abzuwarten, ob der Klub tatsächlich den unkonventionellen Schritt unternehmen und den Inhalt des Angebots veröffentlichen wird, das in den letzten Wochen so viel Kontroversen ausgelöst hat.
Abschließend betonte Hajduk besonders das Problem der Art und Weise, wie die gesamte Geschichte in der Öffentlichkeit kommuniziert wurde. "Transparenz in der Kommunikation ist der Schlüssel zur Schaffung von Vertrauen und Partnerschaft auf jeder Ebene, und sie war von Anfang an nicht gegeben und hat die Beziehungen unwiederbringlich beschädigt, insbesondere durch die Kommunikation über die Medien vor wichtigen Spielen für den Klub", so Hajduk abschließend.
Aus dieser Formulierung wird deutlich, dass die Beziehungen zwischen Hajduk und der anderen Seite derzeit erheblich gestört sind, und die Geschichte über das mögliche Sponsoring von WhiteBIT dauert weiter an.