Offiziell wurde von den Sicherheitsbehörden in Bosnien und Herzegowina bestätigt, dass das Informations- und Kommunikationssystem des Dienstes für Ausländerangelegenheiten Ziel eines Hackerangriffs war. Der Angreifer, so berichtet N1 BiH, stahl Benutzerzugangsdaten, die er anschließend zur Speicherung und Verteilung gestohlener Daten nutzte.
Interne Untersuchung wegen Verdachts auf pflichtwidriges Verhalten
Aus dem Dienst wurde mitgeteilt, dass alle Maßnahmen ergriffen werden, um die Daten der Bürger und Mitarbeiter zu schützen. Zudem wurde eine interne Untersuchung eingeleitet, da der Verdacht besteht, dass aufgrund pflichtwidrigen Verhaltens einzelner Mitarbeiter nicht rechtzeitig Schutzmaßnahmen für das Informationssystem ergriffen wurden.
"Wir ergreifen alle Maßnahmen, um die Daten der Bürger und unserer Mitarbeiter zu schützen. Angesichts der Schwere dieser Erkenntnis wurde eine interne Untersuchung eingeleitet, da der Verdacht besteht, dass aufgrund pflichtwidrigen Verhaltens einzelner Mitarbeiter nicht rechtzeitig Schutzmaßnahmen für das Informationssystem des Dienstes für Ausländerangelegenheiten ergriffen wurden", heißt es in der Mitteilung, die N1 BiH übermittelt.
Igman d.d. Konjic um 780.000 Euro betrogen
Im selben Beitrag erinnert Klix.ba daran, dass das Unternehmen Igman d.d. Konjic kürzlich Opfer eines Computerbetrugs wurde, bei dem von seinem Konto 780.000 Euro entwendet wurden. Der Betrug ereignete sich während der Verhandlungen und des Abschlusses von Geschäften mit einem Unternehmen aus der Türkei, als eine Transaktionsnummer von einer fast identischen E-Mail-Adresse eines der türkischen Unternehmen gesendet wurde, das einen Vertrag über bestimmte Geschäfte mit Igman hat.
Das Geld, das für das türkische Unternehmen bestimmt war, wurde von der Firma Igman auf dieses Konto überwiesen, und die Probleme wurden erst später entdeckt.