Indira Levak offen über Zagreb
Die Sängerin verrät vor ihrem großen Konzert in der Arena zum 30-jährigen Bühnenjubiläum Details über schwierige Anfänge, ihre Ankunft aus Županja und gesundheitliche Folgen.
Die Sängerin verrät vor ihrem großen Konzert in der Arena zum 30-jährigen Bühnenjubiläum Details über schwierige Anfänge, ihre Ankunft aus Županja und gesundheitliche Folgen.
Die Sängerin Indira Levak wird bald mit einem großen Konzert in der Zagreber Arena drei Jahrzehnte auf der Musikbühne feiern. Vor diesem Ereignis erinnerte sie sich in einem ehrlichen Interview mit Hype TV an ihre Anfänge, Ängste und Herausforderungen, denen sie sich stellte, als sie aus ihrer Heimatstadt Županja nach Zagreb kam.
Obwohl sie heute eines der bekanntesten Gesichter der heimischen Musik ist, gibt Indira zu, dass die Ankunft in der Metropole beängstigend war. "Ich sehe mich immer noch irgendwie als die kleine Indira, die aus der Kleinstadt Županja in den Dschungel kam. Für mich war Zagreb ein Dschungel. Ich fragte mich, ob ich hier überleben würde. Ich kannte niemanden. Ich hatte einen Koffer in der Hand. So wie ich ankam, bin ich auch im Kopf geblieben. Das ist mein größter Sieg", erzählte Levak.
Genau diese Bescheidenheit und die feste Verbundenheit mit ihren Wurzeln hebt sie als ihren größten Triumph hervor. "Ich bin stolz auf mich, weil mich Geld, Ruhm, Anerkennung, Erfolge... absolut nichts verändert hat. Das Wichtigste in diesem Geschäft ist, ein guter Mensch zu bleiben und fest auf dem Boden zu stehen", betonte sie.
Der Weg zum Erfolg war keineswegs leicht. Die Sängerin verriet, dass besonders die harten Arbeitsbedingungen zu Beginn ihrer Karriere sie geprägt haben, die sich im Laufe der Zeit auf ihre Gesundheit auswirkten.
"Ich denke selten darüber nach. Hier sind es 30 Jahre Musikkarriere, heute sind die Bedingungen auf der Bühne phänomenal und alles stimmt. Aber wenn ich an die Anfänge denke, als man sich verstecken musste, damit der Chef einen nicht sieht... Man kam nackt und barfuß und zog sich in kalten Räumen zwischen Getränkekisten um. Das hat sich ein wenig auf meine Gesundheit ausgewirkt, aber alles hat seinen Preis", erinnerte sie sich bei Hype TV.
Trotz aller Hindernisse betont sie, dass jeder Moment die Mühe wert war. "Alles hat seinen Preis. Man geht auf die Straße, überfährt eine rote Ampel und zahlt ein Bußgeld. Hinter mir liegt sehr viel Arbeit, sehr viele Höhen, Tiefen und Entbehrungen", schloss die Sängerin.