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Inflation in den USA sinkt auf 3,4 Prozent

Die Juli-Daten zeigen eine leichte Entlastung für die amerikanischen Verbraucher, vor allem aufgrund des langsameren Anstiegs der Lebensmittelpreise und des Rückgangs der Energiekosten.

Foto: Wikipedia (Kevin Warsh)
Kurz gesagt
  • Die jährliche Inflation in den USA ist im Juli auf 3,4 Prozent gesunken, nach 3,5 Prozent im Juni.
  • Die monatliche Preissteigerung betrug 0,1 Prozent, ohne Nahrungsmittel und Energie 0,2 Prozent.
  • Der größte Druck auf die Haushaltsbudgets geht weiterhin von den Wohnkosten aus.
  • Der neue Fed-Vorsitzende Kevin Warsh erklärte, dass die Hauptaufgabe darin bestehe, die Inflation weiter zu senken, ohne die Wirtschaft unnötig zu belasten.

Das amerikanische Arbeitsministerium meldete, dass die jährliche Inflationsrate in den USA im Juli auf 3,4 Prozent gesunken ist, nach 3,5 Prozent im Juni. Laut Narodno.hr deuten die neuesten Daten auf eine moderate Verringerung der Belastung für die Verbraucher hin, hauptsächlich aufgrund des verlangsamten Anstiegs der Lebensmittelpreise und des Rückgangs der Energiekosten.

Im Monatsvergleich stiegen die Preise um 0,1 Prozent. Ohne Nahrungsmittel und Energie stiegen die Preise im Juli um 0,2 Prozent, während es im Juni keinen monatlichen Anstieg gab. Das Wall Street Journal betont, dass der Verbraucherpreisindex im Juli nur um 0,1 Prozent gestiegen ist, was Kritiker des neuen Vorsitzenden der Federal Reserve, Kevin Warsh, enttäuschte, die auf eine höhere Zahl gehofft hatten.

Wohnkosten bleiben der größte Druckfaktor

Der größte Druck auf die Haushaltsbudgets geht weiterhin von den Wohnkosten aus. Mieten und andere wohnungsbezogene Ausgaben machen einen erheblichen Teil der Haushaltsausgaben aus, daher haben selbst kleinere Preissteigerungen einen großen Einfluss auf die Gesamtinflation. Im Juli stiegen die Lebensmittelpreise nur geringfügig und langsamer als im Vormonat, während die Energiekosten fielen, was zumindest teilweise eine Erleichterung für die amerikanischen Bürger darstellt, die seit Jahren die Folgen des anhaltenden Anstiegs der Lebenshaltungskosten spüren.

Narodno.hr berichtet, dass Gesundheitsdienstleistungen und Flugtickets teurer wurden, während die Kfz-Versicherungsprämien weiter fielen.

Warsh: Inflation senken, ohne die Wirtschaft zu belasten

Der neue Vorsitzende der US-Notenbank, Kevin Warsh, erklärte, dass die Hauptaufgabe der Federal Reserve darin bestehe, die Inflation weiter zu senken, jedoch ohne Maßnahmen, die die Wirtschaft unnötig belasten. Donald Trump räumt gleichzeitig ein, dass die Inflation für viele amerikanische Familien immer noch zu hoch ist, und hebt insbesondere die Wohn- und Lebensmittelpreise hervor, also genau die Kosten, die die Bürger monatlich belasten.

Was bedeutet das für Europa und Kroatien

Für die amerikanische Wirtschaft sind die Juli-Daten ein gutes Signal, aber noch kein Grund zum Feiern. Die Inflation sinkt, aber eine Rate von 3,4 Prozent bedeutet immer noch, dass die Preise deutlich schneller steigen als das von der US-Notenbank angestrebte langfristige Ziel. Die Entwicklungen in den USA haben auch für Europa Bedeutung. Wenn die Inflation weiter nachlässt, eröffnen sich mehr Möglichkeiten für eine lockerere Geldpolitik, was den Dollar, die Zinssätze und die Kapitalmärkte beeinflussen kann und indirekt auch die europäische, einschließlich der kroatischen Wirtschaft.

Häufige Fragen
Wie hoch ist die jährliche Inflation in den USA im Juli 2026? +
Die jährliche Inflation in den USA ist im Juli 2026 auf 3,4 Prozent gesunken, nach 3,5 Prozent im Juni.
Was hat die Inflation am stärksten beeinflusst? +
Die leichte Entlastung für die Verbraucher ist vor allem auf den langsameren Anstieg der Lebensmittelpreise und den Rückgang der Energiekosten zurückzuführen.
Wer ist der neue Vorsitzende der Federal Reserve? +
Der neue Vorsitzende der US-Notenbank (Federal Reserve) ist Kevin Warsh.
Wie kann die Inflation in den USA Kroatien beeinflussen? +
Wenn die Inflation in den USA weiter nachlässt, eröffnet sich mehr Raum für eine lockerere Geldpolitik, was den Dollar, die Zinssätze und die Kapitalmärkte beeinflussen kann und indirekt auch die kroatische Wirtschaft.

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