Der Iran hat den Vereinigten Staaten seit Beginn der amerikanisch-israelischen Militäroperation Schäden an Ausrüstung und Einrichtungen in Höhe von bis zu 13 Milliarden Dollar zugefügt, berichtete die Zeitung Wall Street Journal am Dienstag, den 11. August 2026, unter Berufung auf eigene Schätzungen.
Nach Angaben der amerikanischen Zeitung, die später auch von der russischen staatlichen Nachrichtenagentur TASS übernommen wurden, hat Teheran seit dem 28. Februar, als Washington und Tel Aviv die Operation "Epic Fury" starteten, mehr als 2.000 Luft-, Raketen- und Drohnenangriffe im gesamten Nahen Osten durchgeführt.
Ausmaß der Schäden in acht Ländern
Bei diesen Angriffen wurden mindestens 20 Standorte beschädigt, die vom amerikanischen Militär genutzt werden und sich auf dem Territorium von acht verschiedenen Staaten befinden. Neben der Infrastruktur beschädigte oder zerstörte der Iran mehr als 42 amerikanische Militärflugzeuge, darunter hauptsächlich große Drohnen, aber auch Kampfflugzeuge.
Detaillierte Angaben darüber, um welche Länder es sich genau handelt, sowie über die Standorte der betroffenen Stützpunkte wurden in dem Bericht nicht gemacht.
Chronologie des Konflikts und fragiler Waffenstillstand
Der Krieg zwischen den USA und Israel auf der einen und dem Iran auf der anderen Seite begann am 28. Februar 2026. Nach monatelangen Kämpfen unterzeichneten Washington und Teheran im Juni ein Memorandum of Understanding, das einen sofortigen Waffenstillstand an allen Fronten, einschließlich des Libanon, vorsah.
Der Waffenstillstand war jedoch nur von kurzer Dauer. Bereits am 8. Juli nahmen die Vereinigten Staaten massive Luftangriffe auf den Iran wieder auf und beschuldigten Teheran, frühere Vereinbarungen zur Kontrolle der Straße von Hormus verletzt zu haben. Energieerzeuger am Persischen Golf, so das Wall Street Journal, kommen zunehmend zu dem Schluss, dass die iranische Kontrolle über diese wichtige Wasserstraße dauerhaft werden könnte, und befürchten, dass die Alternative, nämlich eine Rückkehr zum Krieg, noch schlimmer wäre.