Das Institut für öffentliche Gesundheit der Gespanschaft Istrien hat am Dienstag die Ergebnisse der VI. Untersuchung der Meeresqualität an istrischen Stränden veröffentlicht, und diese sind auch diesmal mehr als gut. Von insgesamt 222 Messpunkten wurden sogar 98,2 Prozent der Proben mit ausgezeichneter Qualität bewertet, was den Status Istriens als Destination mit kristallklarem Meer bestätigt.
Die Probenahme erfolgte vom 28. Juli bis 6. August 2026 entlang der gesamten Küste der Gespanschaft Istrien, von Savudrija im Norden bis Brestova im Osten. Während dieses Zeitraums lag die Meerestemperatur zwischen 24 und 29 Grad Celsius, die Lufttemperatur zwischen 24 und 33 Grad.
Nur vier Standorte ohne Höchstbewertung
Nach den Einzelergebnissen der Untersuchung mikrobiologischer Indikatoren wurde an 218 Messpunkten eine ausgezeichnete Qualität des Badegewässers festgestellt. Eine gute Qualität wurde nur an einem Standort verzeichnet, und zwar in Ližnjan am Strand Matićev Pisak, unterhalb des Hotels. Das entspricht nur 0,5 Prozent der Gesamtzahl der Proben.
Eine ausreichende Meeresqualität, die auf Karten mit gelber Farbe gekennzeichnet wird, wurde an drei Messpunkten festgestellt, also in 1,4 Prozent der Proben. Es handelt sich um Standorte im Autocamp Kažela, FKK in Medulin, in der Tarska vala im Gebiet Tar-Vabriga sowie am Strand unterhalb des Hotels Molindrio in Poreč.
Was bei der Untersuchung alles überwacht wird
Während der Untersuchung der Meeresqualität werden gemäß der Verordnung in den Proben intestinale Enterokokken und das Bakterium Escherichia coli als wichtige mikrobiologische Indikatoren für Verschmutzung bestimmt. Darüber hinaus werden bei jeder Probenahme auch die Wetterbedingungen, Temperatur und Salzgehalt des Meeres sowie eventuelle sichtbare Verschmutzung erfasst.
Das Meer wird anhand der Ergebnisse der einzelnen Probenahmen in drei Kategorien eingeteilt: ausgezeichnet (blaue Kennzeichnung), gut (grüne Kennzeichnung) und ausreichend (gelbe Kennzeichnung). Alle Einzelergebnisse der Untersuchungen sind öffentlich über die Webanwendung des Ministeriums für Umweltschutz und grüne Transition zugänglich.