Trotz extremer Wetterbedingungen, anhaltender Dürre und Rekordverbrauch gibt es in Istrien genug Wasser, und die Einführung von Kürzungen steht derzeit nicht auf der Tagesordnung, das ist die Kernbotschaft der außerordentlichen Versammlung des Istrianischen Wasser- und Abwasserbetriebs d.o.o. Buzet, die am Dienstag, dem 11. August 2026, stattfand und auf der den Gründern die neuesten Informationen über den Stand der Wasserversorgung in der Gespanschaft Istrien präsentiert wurden.
Aus dem Kommunalunternehmen mit Sitz in Buzet wird die Öffentlichkeit versichert, dass trotz der sehr hohen Temperaturen, die Istrien wie auch den Rest des Landes erfasst haben, die Bedürfnisse der Bevölkerung, der Wirtschaft und des Tourismussektors vollständig gedeckt sind.
Engpässe, keine leeren Brunnen
Die Schwierigkeiten, die in den letzten Tagen in einigen Teilen des Wasserversorgungsnetzes aufgetreten sind, resultieren nicht aus Wassermangel, sondern aus der begrenzten Kapazität einzelner Rohrleitungen im Verhältnis zum derzeit außergewöhnlich hohen Verbrauch. Eine zusätzliche Herausforderung, insbesondere im Bereich des istrischen Hinterlandes, stellen Störungen und Rohrbrüche an älteren Leitungen dar, die eine direkte Folge der langen Trockenperiode, von Bodensenkungen, aber auch von unbefugter Wassernutzung sind.
Vom Istrianischen Wasser- und Abwasserbetrieb wird betont, dass man die Situation an den Quellen, die Produktion und den Verbrauch kontinuierlich überwacht und alle notwendigen Aktivitäten zur Sicherstellung einer stabilen und sicheren Versorgung unternimmt, einschließlich der Vorbereitung neuer Investitionsprojekte zur Erneuerung des alten Teils des Systems.
Appell im Schatten der Rekorde
Das Unternehmen richtete auch einen Appell an alle Verbraucher, Wasser verantwortungsvoll zu nutzen, insbesondere in Zeiten des höchsten Verbrauchs, und forderte die Bürger auf, unnötige Bewässerung von Grünflächen und das Waschen von Höfen zu vermeiden. "Durch verantwortungsvollen Wasserverbrauch können wir alle gemeinsam zur Stabilität des Wasserversorgungssystems während der Hochsaison beitragen", so das Kommunalunternehmen aus Buzet.
Abschließend betont der Istrianische Wasser- und Abwasserbetrieb, dass es derzeit keinen Grund zur Sorge gibt, die Wasserversorgung im gesamten Gebiet der Gespanschaft Istrien stabil ist, es genug Wasser gibt und Kürzungen nicht geplant sind.