Mäkeliger Hund? Diese 7 Tipps bringen den Appetit zurück
Experten von AKC.org verraten, wie Sie Ihren Hund zum Fressen animieren, von frischer Nahrung bis zur Begrenzung von Leckerlis, und wann ein Tierarztbesuch notwendig ist.
Experten von AKC.org verraten, wie Sie Ihren Hund zum Fressen animieren, von frischer Nahrung bis zur Begrenzung von Leckerlis, und wann ein Tierarztbesuch notwendig ist.
Obwohl oft angenommen wird, dass Hunde alles fressen können, von Abfällen bis zu alten Socken, sind manche Hunde sehr wählerisch. Das kann bei Besitzern anhaltende Sorge auslösen, ob ihr Haustier alle notwendigen Nährstoffe aufnimmt, denn selbst das beste Futter ist nutzlos, wenn der Hund es nicht frisst. Es gibt jedoch verschiedene Methoden, den Appetit anzuregen, wie AKC.org berichtet und Index.hr übernimmt.
Eine Möglichkeit, der Wählerischkeit entgegenzuwirken, ist die Umstellung auf frische Nahrung. Laut Studien ist solches Futter für Hunde oft attraktiver. Beispielsweise bevorzugten in einer Studie 86,4 Prozent der Hunde eine frische Mahlzeit gegenüber führenden Marken von dehydrierter Nahrung.
Frische Nahrung kann auch die Verdauung verbessern und zur Aufrechterhaltung eines optimalen Körpergewichts beitragen. Bei manchen Hunden kann allein die Umstellung auf schmackhafteres Futter das Problem lösen, während andere Zeit zur Anpassung benötigen.
Den Hund immer zur gleichen Zeit zu füttern hilft, Gewohnheiten zu etablieren und den Appetit anzuregen. Wenn das Futter den ganzen Tag verfügbar ist, verliert der Hund das Interesse. Ein fester Zeitplan erleichtert die Überwachung der aufgenommenen Futtermenge, was es ermöglicht, Veränderungen schneller zu erkennen, die auf gesundheitliche Probleme hinweisen könnten.
Dies ist auch aus Sicherheitsgründen wichtig, da frisches Futter nicht längere Zeit bei Raumtemperatur stehen sollte. Experten raten, das Futter des Hundes, wenn er es nicht innerhalb einer halben Stunde frisst, bis zur nächsten Mahlzeit in den Kühlschrank zu stellen. Wenn das Futter nach dem zweiten Versuch länger als eine halbe Stunde draußen bleibt, sollten die Reste entsorgt werden.
Zu viele Leckerlis und Essensreste vom Menschen können den Hund vor der Hauptmahlzeit sättigen und Wählerischkeit fördern. Überfütterung verursacht auch gesundheitliche Probleme, und Studien zeigen, dass Hunde mit idealem Körpergewicht bis zu zweieinhalb Jahre länger leben können.
Leckerlis sind nützlich für das Training, aber ihr Kalorienanteil sollte 10 Prozent des täglichen Gesamtbedarfs des Hundes nicht überschreiten. Die Einhaltung dieser Richtlinie stellt sicher, dass der Hund Appetit auf seine vollwertige und ausgewogene Mahlzeit hat.
Der Hund braucht für seine Mahlzeit einen ruhigen Ort ohne Ablenkungen. Lärm, spielende Kinder oder andere Aktivitäten können ihn ablenken und eine negative Assoziation mit dem Füttern erzeugen. Konsistenz ist entscheidend, daher hilft das Füttern am selben Ort jeden Tag dem Hund, sich zu beruhigen und auf das Futter zu konzentrieren.
Aufgrund des extrem ausgeprägten Geruchssinns kann ein schmutziger Napf das Futter für den Hund unattraktiv machen. Essensreste begünstigen das Wachstum von Bakterien und unangenehme Gerüche. Daher ist es entscheidend, den Futternapf nach jeder Mahlzeit zu waschen und den Wassernapf täglich, genau wie menschliches Geschirr.
Wärme setzt Aromen frei, daher kann leicht erwärmtes Futter den Appetit anregen. Es genügt, etwas warmes Wasser hinzuzufügen und die Mahlzeit umzurühren. Frisches Futter sollte nicht in der Mikrowelle erwärmt werden, da dies den Nährwert verringern kann.
Manche Hunde verlieren mit der Zeit das Interesse am gleichen Geschmack. Ein gelegentlicher Wechsel des Rezepts oder der Proteinart kann ihr Interesse am Futter wieder wecken. Auf diese Weise können Sie auch herausfinden, welche Geschmacksrichtungen Ihr Hund bevorzugt.
Jede Ernährungsumstellung erfordert Anpassung. Ein Hund, der zunächst skeptisch gegenüber neuem Futter ist, kann es mit der Zeit akzeptieren. Es ist wichtig, beharrlich zu sein und dem Hund einige Tage oder Wochen zu geben, sich zu gewöhnen.
Wenn ein Hund, der normalerweise normal frisst, plötzlich das Futter verweigert, müde wirkt oder andere Krankheitssymptome zeigt, sollte sofort der Tierarzt gerufen werden. Eine tierärztliche Untersuchung ist auch notwendig, wenn der Hund ohne ersichtlichen Grund länger als 24 Stunden das Futter verweigert, da ein plötzlicher Appetitverlust auf einen ernsthaften Gesundheitszustand hinweisen kann.
Manchmal sind die Ursachen weniger offensichtlich. Zum Beispiel kann ein Hund mit Arthritis das Futter verweigern, weil das Absenken zum Napf Schmerzen verursacht. Der Tierarzt kann helfen, die Ursache zu ermitteln und die Fütterungsmethode anzupassen.