9,5 Hektar bei Rijeka abgebrannt
Brand zwischen Plas und Zlobin nach schwerem Einsatz unter Kontrolle, Feuerwehr kämpfte mit unwegsamem Gelände und starker Bora. Wasser wurde auch mit Waggons der Kroatischen Eisenbahn herbeigeschafft.
Brand zwischen Plas und Zlobin nach schwerem Einsatz unter Kontrolle, Feuerwehr kämpfte mit unwegsamem Gelände und starker Bora. Wasser wurde auch mit Waggons der Kroatischen Eisenbahn herbeigeschafft.
Nach einem nächtlichen Kampf gelang es der Feuerwehr, den Waldbrand unter Kontrolle zu bringen, der am Freitag, dem 7. August 2026, gegen 18 Uhr zwischen den Orten Plas und Zlobin in der Kvarner-Bucht ausgebrochen war. Nach Informationen vom Boden hat das Feuer 9,5 Hektar Fläche vernichtet, und der Einsatz wurde am Samstag, dem 8. August, fortgesetzt, als die Einsatzkräfte zur Nachlöscharbeit und Überwachung an der Brandstelle blieben.
An der Brandbekämpfung waren mehr als 40 Feuerwehrleute mit 16 Fahrzeugen beteiligt, und während der Nacht stieg diese Zahl auf etwa 46. Die Hauptkräfte stellten die Mitglieder der Berufsfeuerwehr (JVP) Vežica, unterstützt von örtlichen Freiwilligen Feuerwehren. Die Arbeit war äußerst anspruchsvoll wegen der starken Bora, die das Feuer ständig anfachte und den Zugang erschwerte.
Der Einsatzleiter der JVP Vežica, Frane Žudić, erläuterte die Herausforderungen. "Das Löschen war besonders schwierig wegen der Bora, die über die Kvarner-Bucht weht. Der starke Wind erschwerte die Arbeit der Feuerwehrleute und erhöhte die Notwendigkeit einer ständigen Überwachung der Brandstelle", sagte Žudić. Deshalb blieben auch nach der Lokalisierung des Feuers viele Einsatzkräfte im Gelände verteilt.
Ein zusätzliches Problem war der schwierige Zugang zum Brandgebiet. Zu einigen Teilen der Brandstelle konnten nur kleinere Feuerwehrfahrzeuge gelangen, die nicht genug Wasser für eine langwierige Löschung transportieren können. Bei der Lösung dieses Problems spielten die Kroatischen Eisenbahnen eine Schlüsselrolle.
"Die Hilfe der Kroatischen Eisenbahnen war äußerst wichtig. Das Wasser wurde den Feuerwehrleuten mit Waggons und einer Lokomotive gebracht, was die Arbeit im unwegsamen Gelände erleichterte und die Versorgung während des nächtlichen Einsatzes sicherstellte", betonte Einsatzleiter Žudić.
Obwohl das Feuer lokalisiert ist und sich nicht mehr ausbreitet, warnte Žudić, dass der Einsatz offiziell noch nicht abgeschlossen ist. Am Samstag setzten die Feuerwehrleute die Kontrolle des Geländes fort, kühlten die verbrannten Flächen und suchten nach versteckten Glutnestern, die sich unter Windeinfluss wieder entzünden könnten. Es wird erwartet, dass die Arbeiten im Laufe des Tages abgeschlossen sein könnten, sofern die Wetterbedingungen keine neuen Schwierigkeiten verursachen.
Nach der anstrengenden Nacht wurde auch ein Schichtwechsel durchgeführt, sodass ausgeruhte Einsatzkräfte die Kontrolle über die Randbereiche der Brandstelle übernahmen und die systematischen Nachlöscharbeiten fortsetzten. Der endgültige Abschluss des Einsatzes wird erst erklärt, wenn alle Glutnester vollständig gelöscht sind.