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Vermieter in Trogir geben Jungen mit Autismus das Steuer in die Hand

Mutter Svetlana dankt öffentlich den unbekannten Jetski-Vermietern, die ihrem Sohn ein unvergessliches Erlebnis bereitet und gezeigt haben, dass sie ihn als Person sehen, nicht als Diagnose.

Foto: Wikipedia (Trogir)
Kurz gesagt
  • Jetski-Vermieter in Trogir nahmen einen Jungen mit Autismus kostenlos mit und ließen ihn das Boot steuern.
  • Seine Mutter Svetlana dankte ihnen öffentlich und sagte, sie hätten ihr den Glauben an die Menschen zurückgegeben.
  • Im Gespräch mit Index.hr nannte sie den Vermieter einen 'stillen Helden'.
  • Die Mutter betonte, dass es für sie am wichtigsten war, dass sie ihren Sohn als Person sahen, nicht als Diagnose.

Der Familienurlaub in Trogir wurde für Svetlana und ihren Sohn mit Autismus zu einer Geschichte, die den Glauben an die Menschlichkeit wiederherstellt. Nach der Rückkehr vom Urlaub teilte die Mutter in einer Facebook-Gruppe ihre Erfahrung, die viele tief berührte.

Mehr als eine kostenlose Fahrt

Die Jetski-Vermieter entschieden sich, den Jungen noch einmal kostenlos mitzunehmen, aber dabei blieb es nicht. Bei der Rückkehr zum anderen Ufer ermöglichten sie ihm etwas, das für ihn besonders aufregend war: Sie überließen ihm das Steuer des Bootes, mit dem sie zurückkehrten.

Für Svetlana jedoch hatte nicht die Fahrt oder das Steuern des Bootes den größten Wert, sondern die Art und Weise, wie diese Menschen mit ihrem Kind umgingen. Genau dieser menschliche Ansatz veranlasste sie zu einem öffentlichen Dank.

"Dieser Mann ist ein stiller Held"

"Hallo und vielen Dank an die Jetski-Vermieter, die heute meinen Sohn mit Autismus noch einmal kostenlos mitgenommen haben und ihm dann auch erlaubten, sich ans Steuer des Bootes zu setzen, das uns zum anderen Ufer zurückbrachte", schrieb Svetlana in ihrem Beitrag.

Dann fügte sie einen Satz hinzu, der die Tiefe ihrer Emotionen am besten widerspiegelt: "Sie haben mir den Glauben zurückgegeben, dass ihn morgen jemand als Person sehen wird, nicht als Diagnose. Es gibt noch gute Menschen auf dieser Welt." Im Gespräch mit Index.hr betonte sie zusätzlich: "Dieser Mann ist ein stiller Held."

Kleine Geste, große Botschaft

Dieses Ereignis aus Trogir ist eine starke Erinnerung daran, wie viel gewöhnliche menschliche Aufmerksamkeit und Inklusion für Familien von Kindern mit Entwicklungsstörungen bedeuten können. Statt Mitleid oder Unbehagen schenkten die unbekannten Vermieter dem Jungen ein Erlebnis von Gleichberechtigung und Vertrauen, was seine Mutter als unschätzbares Geschenk erkannte.

Häufige Fragen
Was ist in Trogir passiert? +
Jetski-Vermieter nahmen einen Jungen mit Autismus kostenlos mit und ließen ihn bei der Rückkehr zum Ufer das Boot steuern.
Wie reagierte die Mutter des Jungen? +
Mutter Svetlana dankte den Vermietern öffentlich auf Facebook und betonte, dass sie ihr den Glauben zurückgegeben hätten, dass die Menschen ihren Sohn als Person sehen würden, nicht als Diagnose.
Warum ist diese Geste so bedeutend? +
Neben der Fahrt selbst war für die Mutter der menschliche Umgang am wichtigsten, die Tatsache, dass die Vermieter ihren Sohn mit Respekt und ohne Vorurteile behandelten und ihm ein Gefühl von Gleichberechtigung gaben.
Wo genau ereignete sich dieser Vorfall? +
Die nette Geste ereignete sich während eines Familienurlaubs in Trogir an der kroatischen Küste.

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