Die kroatische Schauspielerin Jelena Perčin hat eine Reihe ehrlicher Gedanken über Elternschaft und Familienleben mit der Öffentlichkeit geteilt. In der 22. Folge des Podcasts "Mame kod Lane", moderiert von Lana Gojak Bajt, sprach sie über die Herausforderungen der Mutterschaft, ihre Scheidung und ihre Erziehungsmethoden.
Schockierende Erfahrung an der Kasse
Besonders ging sie auf eine unangenehme Situation ein, die sie erlebte, als ihre Tochter Lota noch klein war. "Ich hatte eine Situation mit einer Dame, die Lota an der Kasse im Geschäft den Schnuller aus dem Mund genommen und gesagt hat: 'Du solltest nicht mehr nuckeln. Hast du gehört, Mama?'", erzählte Perčin im Podcast.
Dieses Verhalten der unbekannten Frau schockierte die Schauspielerin deutlich, die diese Anekdote nutzte, um zu veranschaulichen, mit welchen unaufgeforderten Kommentaren und Handlungen Eltern in der Öffentlichkeit konfrontiert werden.
Scheidung ist nicht das Ende der Welt
Jelena Perčin ist Mutter von drei Kindern. Aus ihrer ersten Ehe mit Kristijan Babić hat sie die Tochter Lota, und in ihrer zweiten Ehe mit dem Schauspieler Momčilo Otašević bekam sie die Tochter Maša und den Sohn Jakša. Sie sprach offen über ihre Einstellung zur Scheidung.
"Ich denke, es ist viel schlimmer, in einer schlechten Ehe zu sein, als eine Scheidung durchzumachen", sagte sie. Sie fügte hinzu, dass sie ihren Kindern nie gesagt habe, dass sie und ihr Vater nicht mehr zusammen seien, weil sie sich nicht lieben würden. "Ich habe nie zu Lota gesagt, und jetzt auch nicht zu Maša und Jakša, dass Mama und Papa nicht mehr zusammen sind, weil sie sich nicht lieben. Das ist für mich etwas Schreckliches", erklärte sie ihren Ansatz.
Freiheit unter dem elterlichen Dach
Perčin teilte auch ihre Sichtweise zur Erziehung von Teenagern, besonders jetzt, wo ihre älteste Tochter Lota vierzehn Jahre alt ist. Sie glaubt, dass es entscheidend ist, den Kindern ein Gefühl von Sicherheit und Freiheit im eigenen Zuhause zu geben.
"Es ist viel gesünder, dass Lota die Freiheit hat, zu mir zu kommen und mich mit ihrem Freund bekannt zu machen. Dass sie bei uns zu Hause sind, als dass sie im Winter auf einer Parkbank oder in Cafés sind, die für ihr Alter von vierzehn Jahren viel unangemessener sind und wo sie Alkohol, Tabak und allem ausgesetzt ist", sagte die Schauspielerin.
Mutterschaft als Opfer
Sie sprach auch über das Wesen der Mutterschaft und beschrieb sie als einen kontinuierlichen Akt der Entbehrung. "Manche Lebensabschnitte erfordern auch ein gewisses Opfer. Mutterschaft ist eine Art Opfer, trotz ihrer Schönheit, denn deine Zeit gehört nie wieder dir", schloss Jelena Perčin.