Der Nationalpark Krka hat ein Projekt zur Renovierung und Erhaltung der Sinterbarrieren gestartet, einem charakteristischen Phänomen des Schutzgebiets, das majestätische Wasserfälle bildet. Der Gesamtwert des Projekts beträgt 2 Millionen und 300 Tausend Euro, wovon 1 Million und 900 Tausend Euro durch nicht rückzahlbare Mittel des Ministeriums für Umweltschutz und grüne Transition gesichert sind, während der Rest vom Park selbst aus dem eigenen Haushalt gedeckt wird.
Mechanische Entfernung von Vegetation ohne schwere Maschinen
Die Renovierung wird die Sinterbarrieren am Skradinski buk, Roški slap und am Wasserfall Brljan umfassen. Gordana Goreta, Leiterin der Abteilung für Gewässerschutz, Sinter und biologische Vielfalt des NP Krka, erklärte, dass ein Teil der holzigen Vegetation mechanisch entfernt wird, um den normalen Wasserfluss und die Neubildung von Sinter zu ermöglichen. Sie betonte, dass das Ziel darin besteht, den bestehenden Zustand zu erhalten und zu verbessern.
Aufgrund des sehr empfindlichen Mikrohabitats, in dem sich der Sinter befindet, werden alle Arbeiten ausschließlich von Hand und mechanisch ohne den Einsatz von Maschinen durchgeführt, um die Auswirkungen auf das System so gering wie möglich zu halten. In den letzten fünf Jahren wurden im Park zahlreiche Untersuchungen zum Sinter durchgeführt, die den Boden für dieses Projekt bereitet haben.
Touristen sind keine Bedrohung, Klimawandel schon
Die Direktorin des Nationalparks Krka, Nella Slavica, betonte, dass Touristen und Besucher den Sinter heute nicht gefährden, vor allem dank des langjährigen Badeverbots am Skradinski buk. Die eigentliche Herausforderung, so ihre Worte, stellen der Klimawandel, der Temperaturanstieg und die verstärkte Vegetation an den Wasserfällen selbst dar, die mit diesem Projekt unter Kontrolle gebracht werden sollen.
"Deshalb können wir schon heute sagen, dass Touristen und Besucher den Sinter nicht gefährden, aber was ihn gefährdet, sind sicherlich die Klimaveränderungen. Der Temperaturanstieg, die verstärkte Vegetation an den Wasserfällen selbst, und das ist es, was wir mit diesem Projekt versuchen werden, unter Kontrolle zu bringen."
Erste sichtbare Ergebnisse des Projekts werden in zwei Jahren erwartet. Im Rahmen des Projekts wird auch eine Studie erstellt, auf deren Grundlage die Erfahrungen und Methoden des NP Krka auch in anderen Parks angewendet werden könnten. In Zukunft ist geplant, auch die übrigen Wasserfälle zu renovieren.