Auf ihrem TikTok-Profil teilte Laura Prgomet (25), die als Kandidatin in der vierten Staffel der RTL-Show 'Gospodin Savršeni' teilnahm und ebenfalls Influencerin ist, ein Video, in dem sie das Phänomen der Cancel Culture und die Art und Weise, wie öffentliche Personen in sozialen Medien kritisiert werden, kommentierte. Obwohl sie betonte, dass sie sich diesmal nicht direkt auf sich selbst bezieht, tragen ihre Aussagen auch eine persönliche Note, da sie selbst kürzlich einer Vielzahl von Kritik und negativen Reaktionen ausgesetzt war.
Aufruf zu Mitgefühl statt Lynchjustiz
Laura sandte in dem Video eine klare Botschaft darüber, wie Content-Ersteller ihre Plattformen nutzen sollten. "Die schlimmste Art von Influencern und Content-Erstellern sind für mich diejenigen, die ihre Karrieren, Aufrufe und Engagement auf dem Unglück anderer aufbauen, auf Beleidigungen und Herabwürdigung anderer", sagte sie.
Statt öffentlicher Bloßstellung und Demütigung rief sie die Ersteller dazu auf, ihre Reichweite und ihren Einfluss für positive und nützliche Dinge zu nutzen. Sie betonte, dass jeder Fehler machen könne und dass es in den sozialen Medien mehr Toleranz und Mitgefühl geben sollte. In der Videobeschreibung fügte sie hinzu: "Lasst uns alle gemeinsam etwas mehr Mitgefühl haben".
Follower stehen hinter ihr
Ihr Beitrag stieß bei einem Teil ihrer Follower auf Zustimmung. "Du hast gezeigt, dass du in erster Linie ein Mensch bist, eine seltene öffentliche Person, die Unterstützung bietet, ihre besten Freunde schweigen", schrieb eine Nutzerin. Eine andere fügte hinzu: "Ja, genau, jeder verurteilt und kritisiert jeden".
Vorfall in Dubrovnik und die öffentliche Lupe
Obwohl Laura klar sagte, dass sie in diesem Video nicht über ihren eigenen Fall spricht, ist ihr das Thema nicht fremd. Vor etwa einem Monat stand sie selbst im Mittelpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit und erhielt viele negative Kommentare in den sozialen Medien.
Anfang Juli 2026 wurde sie nach einem Vorfall in einem Café in Dubrovnik vorläufig festgenommen. Nach damals veröffentlichten Informationen kam es in dem Lokal zu einem Streit oder einer Unruhe, weshalb Rettungsdienst und Polizei zum Ort des Geschehens gerufen wurden. Während die Polizisten ihre Arbeit verrichteten, griff Laura zwei Polizeibeamte an, wobei eine Polizistin leichte Verletzungen erlitt. Wegen des Verdachts, zwei Straftaten des Angriffs auf Amtsträger begangen zu haben, wurde Untersuchungshaft angeordnet, doch nach einigen Tagen wurde sie unter Auflagen freigelassen.
Videoaufnahmen des Vorfalls und ihrer Abführung verbreiteten sich schnell in den sozialen Medien, was viele Kommentare und Verurteilungen auslöste. Als sie sich später öffentlich äußerte, übernahm Laura die Verantwortung für ihr Verhalten, sagte, dass sie keine Entschuldigung oder Rechtfertigung suche, und erklärte, dass die gesamte Erfahrung für sie eine Warnung gewesen sei, aus der sie eine Lehre ziehen wolle.