Dominik Livaković steht im Mittelpunkt einer Transfergeschichte, die selbst türkische Journalisten überrascht hat. Der kroatische Nationalspieler soll im Visier der Barcelona stehen, und die Nachricht schlug in der Türkei wie eine Bombe ein. Livaković ist entschlossen, Fenerbahçe zu verlassen, wo er nicht mehr die erste Wahl im Tor ist.
Fenerbahçe fordert vier Millionen Euro
Der türkische Spitzenklub will den kroatischen Torhüter jedoch nicht für weniger als vier Millionen Euro ziehen lassen. Diese Summe ist für Dinamo, das bereits als erste Option für eine Rückkehr genannt wurde, einfach zu hoch. Der Zagreber Klub hat sich vorerst aus den Verhandlungen zurückgezogen, da seine Angebote Fenerbahçe nicht zufriedenstellten.
Türkischer Insider: "Ich war schockiert"
Die erste Information über das Interesse der Barcelona wurde vom türkischen Journalisten Ferudun Nigdelioglu veröffentlicht. "Barcelona möchte Dominik Livaković in ihre Reihen holen. Fenerbahçe könnte bis zu vier Millionen Euro aus diesem Transfer einnehmen", so Nigdelioglu.
Die Information klang für viele unglaublich, doch bald darauf bestätigte sie auch Ertan Suzgun, einer der zuverlässigeren türkischen Journalisten. "Ich habe dieselbe Information über Livaković und Barcelona erhalten. Ich war schockiert", veröffentlichte Suzgun, wie die Večernji list berichtet.
Von der Leihe zu Girona bis zur Barcelona
Livaković befindet sich also in einer unerwarteten Situation nach turbulenten Jahren. Von Dinamo wechselte er zu Fenerbahçe, verlor seinen Platz im Team, ging auf Leihbasis zu Girona und kehrte dann zu Dinamo zurück. Nun tauchte die Möglichkeit eines Transfers zu einem der größten Klubs der Welt auf.
Frage der Spielzeit und Rolle als zweiter Torhüter
Ein eventueller Wechsel zur Barcelona würde auch die Frage der Spielzeit aufwerfen. Bei Barcelona ist Joan Garcia derzeit die erste Wahl im Tor, also wäre Livaković die zweite Wahl. Das ist ein bedeutender Faktor, da der kroatische Torhüter seine Situation so schnell wie möglich klären und wieder kontinuierlich spielen möchte.
Livakovićs Berater, Andy Bara, plant erneut nach Istanbul zu reisen, um eine Lösung zu finden. Dinamo bleibt eine Option, obwohl die Zeit immer knapper wird. Es ist noch nicht bekannt, ob Livaković nach Barcelona wechselt oder nach Maksimir zurückkehrt.
Dinamo empfängt am Samstag Varaždin
Während die Transfersaga andauert, konzentriert sich Dinamo auf die nationalen Pflichten. Am Samstag, dem 22. August, findet um 21 Uhr im Maksimir das Spiel der 4. Runde der SuperSport HNL gegen NK Varaždin statt. Tickets sind bereits im Verkauf, und Vereinsmitglieder hatten vom Mittwoch, dem 19. August, um 11 Uhr bis Donnerstag, dem 20. August, um 10 Uhr ein Vorkaufsrecht.
West unten kostet 15 Euro für Mitglieder, beziehungsweise 20 Euro für andere Fans, während Nord unten ausschließlich für Mitglieder zum Preis von 7 Euro ist. Nach dem Spiel gegen Varaždin reisen die Modri nach Norwegen, um einen Sieg im Wert der Champions League zu holen.