Am Sonntag kurz nach Mitternacht ereignete sich im Zentrum von Belgrad ein brutaler Angriff, der die Öffentlichkeit erschütterte. Die 18-jährige A. M. wurde in der Braće-Krsmanović-Straße von zwei Mädchen angegriffen und mit einem Messer gestochen, von denen eine erst 13 Jahre alt ist.
Das Opfer erlitt Stichwunden, und die Angreiferinnen flohen nach der Tat vom Tatort und ließen sie blutend zurück. Sofort wurde eine umfangreiche Fahndung eingeleitet, an der Beamte der Polizeistation Savski venac und der Kriminalpolizei (UKP-KOA) beteiligt waren. Wie Telegraf.rs berichtet, war für die Ermittler besonders das Alter der verdächtigen Mädchen schockierend, die zum Zeitpunkt des Angriffs nur 13 und 15 Jahre alt waren.
Versuch der Vertuschung und Auffinden von Beweisen
Was die Ermittler zusätzlich schockierte, ist die Tatsache, dass die minderjährigen Angreiferinnen nach der Tat versuchten, Spuren zu verwischen. Das Messer, mit dem A. M. gestochen wurde, zerbrachen sie und warfen die Teile im Bereich der Belgrader Altstadt weg. Laut Telegraf zerbrachen die Mädchen die Waffe absichtlich, um die Ermittlungen zu erschweren. Die Polizeibeamten reagierten jedoch schnell, fanden das zerbrochene Messer und sicherten es als entscheidendes Beweismittel für die Ermittlungen.
Rechtliche Konsequenzen für die Angreiferinnen
Wegen des Verdachts der Begehung einer Straftat des gewalttätigen Verhaltens wurde das 15-jährige Mädchen schnell festgenommen. Auf Anordnung der Oberstaatsanwaltschaft in Belgrad wurde sie im regulären Verfahren in Anwesenheit ihrer Eltern vernommen. Wie Telegraf berichtet, identifizierte die Polizei durch operative Arbeit vor Ort schnell beide Verdächtigen.
Die andere Beteiligte am Angriff ist erst 13 Jahre alt und nach serbischem Recht nicht strafmündig. Mit ihr wird ebenfalls ein Gespräch in Anwesenheit der Eltern geführt, und der gesamte Fall wurde dringend an das Zentrum für Sozialarbeit zur weiteren Bearbeitung weitergeleitet. Der Fall hat in Serbien große öffentliche Aufmerksamkeit erregt, und die Details über die Brutalität des Angriffs und das Alter der Täterinnen hallen weiterhin in den Medien wider.