Während sich Real Madrid mit einem neuen Zugang brüstet, spart die ehemalige Vereinslegende nicht mit Kritik an der Führung. Fernando Morientes (50) stellte öffentlich die offizielle Version in Frage, wie der Transfer von Rodri (30) zum Madrider Klub scheiterte, und bezeichnete die Erklärungen als "schlechten Witz".
Scharfe Kritik an der Führung
In der Radiosendung "El Partidazo de COPE" nahm Morientes kein Blatt vor den Mund. "Real Madrid hat nicht alles gegeben. Jetzt schieben sie die Verantwortung auf Rodri ab und behaupten, er habe wegen ihres Spielstils für Barça unterschreiben wollen. Das ist ein schlechter Witz für diejenigen von uns, die sich mit Fußball auskennen. Sie halten uns für Narren. Es ist klar, dass Real Madrid Rodri nicht wollte", sagte der ehemalige spanische Nationalspieler.
Seiner Meinung nach wirkt die gesamte Situation unglaubwürdig, und die Fans sollten nicht auf die Geschichte hereinfallen, die in der Öffentlichkeit verbreitet wird. Morientes erinnerte an die lange Tradition des Klubs, große Stars zu verpflichten.
Historische Beispiele als Beweis
Der ehemalige Stürmer betonte besonders, dass Real Madrid nie eine Gelegenheit "verschlafen" habe, einen Spieler dieses Kalibers zu verpflichten. "Real Madrid schläft bei solchen Situationen nicht. Man kann bei einem 14-jährigen Rechtsverteidiger schlafen, aber nicht bei solchen Spielern", betonte Morientes.
Als krönenden Beweis seiner These erinnerte er an eine Reihe historischer Transfers: "Als Real Madrid solche Verstärkungen anstrebte, gelang es. Figo kam, Zidane kam, Owen kam, Ronaldo kam... Niemand soll mir jetzt erzählen, dass Rodri woanders spielen wollte."
Neues Gesicht in Madrid
Morientes' Anschuldigungen kamen zeitgleich mit der Nachricht, dass Yan Diomande den Medizincheck erfolgreich bestanden hat und bereits im Real-Trikot für das Training posierte. Die Nachricht wurde vom bekannten Transfer-Experten Fabrizio Romano auf der Social-Media-Plattform X geteilt und erreichte innerhalb kurzer Zeit 400.000 Aufrufe. Während einige den Neuzugang feiern, fragen sich andere, ob der Klub in Bezug auf Rodri mehr hätte tun können und sollen.