Innenministerium warnt: Falsche Unfallanrufe werden immer häufiger
Die Kriminalpolizei appellierte an die Bürger, wachsam zu sein und jeden verdächtigen Anruf sofort der Polizei zu melden.
Die Kriminalpolizei appellierte an die Bürger, wachsam zu sein und jeden verdächtigen Anruf sofort der Polizei zu melden.
Das Innenministerium hat heute, am 12. August 2026, vor der zunehmenden Häufigkeit von Betrugsdelikten per Telefonanruf gewarnt. Die Kriminalpolizei appellierte an die Bürger, wachsam zu sein und nicht auf falsche Geschichten hereinzufallen, mit denen unbekannte Personen versuchen, sie zu einer sofortigen Geldzahlung zu verleiten.
Die Betrüger geben sich falsch aus und führen die Bürger in die Irre, indem sie behaupten, dass ein Familienmitglied einen Verkehrsunfall oder eine andere Art von Unfall erlitten habe. Nachdem sie beim Opfer Angst und Besorgnis ausgelöst haben, verlangen sie eine sofortige Geldzahlung für angebliche Behandlungskosten und Operationen. In einigen Fällen wird von den Bürgern nicht nur Bargeld verlangt, sondern auch Gold oder andere Wertgegenstände.
Das Ziel ist es, den emotionalen Schock auszunutzen und das Opfer daran zu hindern, rational zu denken oder die Informationen zu überprüfen. Die Täter rechnen damit, dass die Bürger, getrieben von Sorge um ihre Angehörigen, überstürzt handeln und die geforderten Wertgegenstände ohne Überprüfung übergeben.
Das Innenministerium appelliert an die Bürger, bei solchen Anrufen keinesfalls überstürzt zu handeln. Es betont die Wichtigkeit, alle Angaben aus dem Telefonanruf zwingend zu überprüfen, sei es durch direkten Kontakt mit Familienmitgliedern, durch Anruf bei einer Gesundheitseinrichtung oder der zuständigen Polizeidienststelle. Jeder verdächtige Fall sollte unverzüglich der Polizei gemeldet werden.