In einem Einfamilienhaus in der Gegend von Bosanska Krupa wurde am Donnerstag, dem 6. August 2026, der leblose Körper eines Mannes mit einer sichtbaren Schusswunde aufgefunden. Das Innenministerium des Kantons Una-Sana (MUP USK) bestätigte, dass im Zusammenhang mit diesem Fall eine Person festgenommen wurde. Nach inoffiziellen Informationen von Klix.ba handelt es sich um einen Ehemannmord.
Meldung ging spät am Abend ein
Der Sprecher des MUP USK, Mumo Grahović, erklärte, dass die Polizeistreife gegen 22:30 Uhr eine Meldung erhalten habe. "Die Polizeistreife kam, fand die liegende männliche Person vor, von der sie feststellte, dass es sich um den Hausbesitzer handelt", wird aus dem MUP zitiert. Am Tatort erschienen sofort der diensthabende Staatsanwalt und ein Spurensicherungsteam, das die Ermittlungen vor Ort durchführte.
Opfer und Verdächtige teilen Initialen
Nach verfügbaren Informationen ist das Opfer der Hausbesitzer mit den Initialen Š.H., geboren 1962. "Er lag regungslos mit einer sichtbaren Schusswunde da", sagte Grahović gegenüber Radiosarajevo.ba. Nach der Sammlung von Spuren und Beweisen wurde eine Person mit denselben Initialen, Š.H., geboren 1960, festgenommen.
Uneinigkeit der Quellen über das Geschlecht der festgenommenen Person
Interessanterweise unterscheiden sich die Berichte über das Geschlecht der verdächtigen Person. Während Klix.ba unter Berufung auf das MUP USK angibt, dass sie "die Straftat begangen hat" und dass "gegen sie" eine kriminalistische Bearbeitung durchgeführt wird, übermittelt Kurir.rs Grahovićs Worte im männlichen Geschlecht: "Wegen des Verdachts, diesen Mord begangen zu haben, wurde Š.H. (1960) festgenommen." Dieser Unterschied in der Berichterstattung ist bisher ungeklärt.
"Es besteht der begründete Verdacht, dass sie das Verbrechen des Mordes begangen hat. Gegen sie wird eine kriminalistische Bearbeitung durchgeführt und sie wird der zuständigen Kantonsstaatsanwaltschaft übergeben", teilte das MUP USK gegenüber Klix.ba mit.
Was kommt als Nächstes?
Die verdächtige Person befindet sich derzeit in den Räumlichkeiten der Polizei, wo gegen sie eine kriminalistische Bearbeitung durchgeführt wird. Nach Abschluss der Bearbeitung wird sie der zuständigen Kantonsstaatsanwaltschaft des Kantons Una-Sana übergeben, die über die weiteren Schritte im Verfahren entscheiden wird. Das Motiv dieses tragischen Vorfalls wurde offiziell noch nicht bekannt gegeben.