Unbekanntes Objekt drang in den Luftraum Moldaus ein und explodierte
Überwachungssysteme entdeckten das Objekt in Richtung Kucurgan und Tiraspol, woraufhin im Bezirk Ștefan Vodă ein Feuer ausbrach und die Behörden den Luftraum sperrten.
Überwachungssysteme entdeckten das Objekt in Richtung Kucurgan und Tiraspol, woraufhin im Bezirk Ștefan Vodă ein Feuer ausbrach und die Behörden den Luftraum sperrten.
Ein nicht identifiziertes Objekt drang am Montag, dem 17. August 2026, in den Luftraum der Republik Moldau ein, kurz darauf wurde im Land eine Explosion registriert. Laut Ukrainska Prawda, die sich auf TV8 beruft, wurde das Objekt um 17:37 Uhr von den Systemen der Nationalen Armee Moldaus entdeckt, als es sich in Richtung Kucurgan und Tiraspol bewegte.
Das moldauische Verteidigungsministerium teilte mit, dass die Behörden sofort die Sperrung des Luftraums im Sektor "Zentrum" für etwa 15 Minuten angeordnet hätten. Anschließend verschwand das Objekt von den Überwachungssystemen im Bereich der Ortschaft Talmaza im Bezirk Ștefan Vodă, wo die Explosion zu hören war.
Die Polizei der Republik Moldau berichtete, dass bei der Explosion Vegetation verbrannte. Das Gebiet wurde abgesperrt, und spezialisierte Teams begannen mit der Brandbekämpfung und der Untersuchung der Umstände des Vorfalls. Experten für Sprengstoff und technische Dienste der Polizei sollen die gefundenen Trümmer untersuchen, um genau festzustellen, um welche Art von Vorrichtung es sich handelt.
Ukrainische Telegram-Kanäle, die Luftangriffsmittel über dem Territorium der Ukraine verfolgen, behaupten, dass eine russische Drohnenrakete "Banderol" über moldauisches Territorium geflogen sei, etwa 35 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt. Die russischen Telegram-Kanäle RVvoenkor und Voenkor Kotenok veröffentlichten erste Aufnahmen vom Ort des Geschehens im Bezirk Ștefan Vodă und gaben an, dass die Drohne in der Nähe des Dorfes Talmaza abgestürzt sei und das Gebiet vom Militär abgesperrt wurde.
Die Polizei rief die Bürger auf, sich von dem Gebiet fernzuhalten und keine Komponenten oder Trümmerteile am Ort des Geschehens zu berühren.
Dies ist nicht der erste derartige Fall in Moldau in diesem Monat. Am Abend des 10. August 2026 wurde der Luftraum Moldaus erneut von einer russischen Drohne, wahrscheinlich einem reaktiven "Shahed", verletzt. Einen Tag zuvor, am 9. August, explodierte in Moldau ein Gerät neuen Typs, das noch nie auf dem Territorium des Landes abgestürzt war. Nach diesem Vorfall berief Moldau seinen Botschafter in Russland zu Konsultationen zurück.
Die moldauische Präsidentin Maia Sandu erklärte zuvor, dass einige Drohnen zufällig in den Luftraum des Landes gelangen, während andere dies absichtlich tun.