Neuer elektrischer BMW M3 wird fast 1000 PS haben
Ein Prototyp wurde bei Tests auf dem Nürburgring gesichtet, und das Modell kommt nächstes Jahr mit vier Elektromotoren und einer Leistung auf den Markt, die die Konkurrenz übertreffen wird.
Ein Prototyp wurde bei Tests auf dem Nürburgring gesichtet, und das Modell kommt nächstes Jahr mit vier Elektromotoren und einer Leistung auf den Markt, die die Konkurrenz übertreffen wird.
Ein Prototyp des vollelektrischen BMW M3 wurde während Tests auf der legendären Rennstrecke Nürburgring gesichtet. Die Sportlimousine, deren Design auf dem Konzept M Neue Klasse basiert, soll nächstes Jahr auf den Markt kommen. Obwohl BMW die offiziellen technischen Daten noch geheim hält, berichten inoffizielle Informationen, die von Index.hr zitiert werden, von einer Leistung, die zwischen 691 PS (515 kW) und fast 1000 PS, genauer gesagt 986 PS (735 kW), liegen könnte.
Der neue M3 wird über dem kürzlich vorgestellten i3 50 xDrive positioniert. Zum Vergleich: Dieses Modell mit Allradantrieb und zwei Elektromotoren leistet 463 PS (345 kW) und 645 Nm Drehmoment. Es nutzt eine Batterie mit einer Kapazität von 108,7 kWh, die laut Schätzungen eine Reichweite von 708 Kilometern ermöglicht. Es basiert auf einer 800-Volt-Architektur, die schnelles DC-Laden mit bis zu 400 kW unterstützt.
Der elektrische M3 wird diese Zahlen dank eines Antriebsstrangs mit vier Elektromotoren deutlich übertreffen. BMW hat angekündigt, dass dieses System "das Fahrerlebnis und die Leistung auf der Rennstrecke auf ein völlig neues Niveau hebt".
Die erwartete Leistung des neuen M3 bringt ihn vor seinen Hauptkonkurrenten. Zum Vergleich: Der konkurrierende elektrische Mercedes-AMG C-Klasse wird auf etwa 789 PS (588 kW) geschätzt.
Obwohl die endgültigen Daten noch geheim sind, hat BMW angedeutet, dass das Auto nicht die Bezeichnung i3 M tragen wird. Stattdessen wird das Modell "Electric M3" oder "M3 EV" heißen. Damit soll betont werden, dass es sich um ein vollwertiges M3-Modell handelt und nicht nur um eine elektrische Alternative.
Das Testfahrzeug war mit Tarnung bedeckt, dennoch sind viele Unterschiede zum Standard-i3 sichtbar. Die vordere Stoßstange ist einzigartig, mit betontem Lufteinlass und dreieckigem Mittelträger. Massive Anbauteile an den Rändern deuten auf mögliche vertikale Nebelscheinwerfer hin, während auch ein markanter vorderer Spoiler und eine Motorhaube mit Kühlöffnungen auffallen.
Die Karosserie ist deutlich niedriger dank sportlich abgestimmter Federung, und es gibt leichte Felgen, hinter denen sich eine Hochleistungsbremsanlage mit bronzefarbenen Sätteln verbirgt. Am Heck befinden sich ein dezenter Spoiler, eine spezielle Stoßstange und ein großer Diffusor mit Luftkanälen.
Fotografen konnten das Cockpit nicht im Detail erfassen, aber es wird erwartet, dass es dem des i3 sehr ähnlich sein wird. Dazu gehören das Panoramic-iDrive-System und ein Infotainment-Bildschirm mit einer Diagonale von 17,9 Zoll. Die M-Version wird wahrscheinlich auch ein sportliches M-Lenkrad, profilierte Sitze und spezifische Zierdetails erhalten.