Autofahrer im Gebiet von Pazin und Buzet erwartet am Mittwoch und Donnerstag verstärkte Polizeikontrollen. Die Polizeistation Pazin mit der Außenstelle Buzet hat zwei gezielte Verkehrsaktionen angekündigt, die in den Morgenstunden durchgeführt werden. Der Fokus liegt auf den häufigsten Verstößen, die zu schwerwiegenden Folgen führen.
Zeitplan der Aktionen: Gurt und Handy, dann Geschwindigkeit
Die erste Aktion findet am Mittwoch, dem 12. August 2026, statt. Von 6:30 bis 11:30 Uhr werden die Beamten verstärkt kontrollieren, ob Fahrer und alle Insassen der Fahrzeuge angeschnallt sind. Gleichzeitig wird überwacht, ob Fahrer während der Fahrt Mobiltelefone in unzulässiger Weise nutzen.
Einen Tag später, am Donnerstag, dem 13. August, wird von 7 bis 12 Uhr eine Aktion durchgeführt, die sich ausschließlich auf die Geschwindigkeitskontrolle von Fahrzeugen konzentriert. Die Polizei wird an mehreren Standorten messen, ob die Fahrer die Geschwindigkeitsbegrenzungen einhalten und ihre Geschwindigkeit den Straßenverhältnissen anpassen.
Statistik: Weniger Unfälle, aber mit schwereren Folgen
Im Gebiet der Polizeistation Pazin mit der Außenstelle Buzet wurden in den ersten sieben Monaten dieses Jahres insgesamt 55 Verkehrsunfälle registriert. Das sind 15 weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, was einen ermutigenden Trend zur Verringerung der Gesamtzahl der Vorfälle auf den Straßen darstellt.
Die Statistik offenbart jedoch auch eine besorgniserregende Tatsache. In diesem Jahr wurde ein Unfall mit tödlichem Ausgang verzeichnet, während es in den ersten sieben Monaten des Vorjahres keine solchen Fälle gab. Die Zahl der Unfälle mit Verletzten ist im Vergleich zum Vorjahr um sechs gesunken; in diesem Jahr wurden 25 solcher Unfälle registriert.
32 Personen verletzt, im Vorjahr 41
Bei Verkehrsunfällen wurden in diesem Jahr insgesamt 32 Personen verletzt. Davon kam eine Person ums Leben, sieben erlitten schwere Körperverletzungen und 24 wurden leicht verletzt. Zum Vergleich: Im gleichen Zeitraum des Vorjahres wurden 41 Personen verletzt, davon 12 schwer und 29 leicht.
Die häufigste Art von Verkehrsunfällen in diesem Gebiet war das Abkommen von der Fahrbahn, das in 13 Fällen registriert wurde. Als häufigster Fahrfehler erweist sich unangemessene oder nicht angepasste Geschwindigkeit, die bei 21 Unfällen festgestellt wurde.
Appell an die Fahrer: Gurt, Handy und Geschwindigkeit
Die Polizei erinnert daran, dass das Anlegen des Sicherheitsgurts eine gesetzliche Pflicht für Fahrer und alle Insassen ist, sowohl auf den Vorder- als auch auf den Rücksitzen. Kinder müssen je nach Alter und Größe in geeigneten Kindersitzen oder auf Sitzerhöhungen transportiert werden.
Den Fahrern wird geraten, während der Fahrt kein Mobiltelefon zu benutzen. Wenn Telefonieren unvermeidbar ist, sollten ausschließlich Geräte verwendet werden, die eine Freisprechkommunikation ermöglichen. Was die Geschwindigkeit betrifft, betont die Polizei, dass sie nicht nur an die gesetzlichen Grenzen, sondern auch an den tatsächlichen Zustand der Fahrbahn und die Wetterbedingungen angepasst werden muss.