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PFAS-Verbindungen ins Grundwasser bei Gospić gelangt

Aktion des Instituts für öffentliche Gesundheit der Gespanschaft Lika-Senj richtet sich an alle, die Wasser aus privaten Quellen beziehen. Es wird betont, dass das Wasser aus der städtischen Wasserversorgung in Gospić, Otočac, Senj, Perušić und Karlobag vollständig zum Verzehr geeignet ist.

Foto: Wikipedia (Gospić)
Kurz gesagt
  • Wegen des Eindringens von PFAS-Verbindungen ins Grundwasser bei Gospić führt das Institut für öffentliche Gesundheit eine dringende Datenerhebung bei Nutzern privater Brunnen und Zisternen durch.
  • Die Warnung gilt für das Gebiet Gospić, Otočac, Senj, Perušić und Karlobag.
  • Das Wasser aus der öffentlichen Wasserversorgung wird regelmäßig getestet und ist vollständig sicher zum Trinken.
  • Bürger können sich per E-Mail an [email protected] oder telefonisch unter 053 57 48 60 melden.

Nachdem Spuren gefährlicher PFAS-Verbindungen entdeckt wurden, die von der Mülldeponie in Gospić ins Grundwasser gelangt sind, hat das Institut für öffentliche Gesundheit der Gespanschaft Lika-Senj am Mittwoch mit der dringenden Erfassung von Informationen begonnen. Ziel ist es, alle zu registrieren, die sich außerhalb des öffentlichen Netzes mit Wasser versorgen, wie Radio Gospić berichtet.

Appell an Eigentümer privater Quellen

Der Aufruf richtet sich an die Bewohner im Gebiet der drei Städte Gospić, Otočac und Senj sowie der beiden Gemeinden Perušić und Karlobag. Alle, die eigene Brunnen, Zisternen nutzen oder an lokale Wasserversorgungen angeschlossen sind, die nicht Teil des öffentlichen Systems sind, sollen sich unverzüglich an das Institut wenden. Wie in der Mitteilung angegeben, wird diese Maßnahme "anlässlich neuer Erkenntnisse über das Eindringen von PFAS-Verbindungen in das Grundwasser unterhalb der Mülldeponie in Gospić ergriffen, mit dem Ziel des vorbeugenden Gesundheitsschutzes der Bevölkerung".

Aufgrund des großen Andrangs von Telefonanrufen bittet das Institut die Bürger, vorrangig ihre persönlichen Daten, einschließlich Name, Vorname, Adresse und Telefonnummer, per E-Mail an [email protected] zu senden. Für diejenigen, die diese Möglichkeit nicht haben, ist auch eine Telefonleitung unter der Nummer 053 57 48 60 eingerichtet.

Stadtwasser ohne Gefahr

Das Institut betonte besonders, dass regelmäßige Kontrollen im Rahmen der staatlichen und Quellüberwachung nicht zeigen, dass Sickerwasser von der Deponie die öffentliche Wasserversorgung beeinflusst hat. "Das Wasser im öffentlichen Versorgungssystem im gesamten Gebiet dieser Städte und Gemeinden ist vollständig geprüft und sicher zum Trinken!", betonten sie.

Sie fügen hinzu, dass alle Standarduntersuchungen täglich durchgeführt werden. Sollte eine kurzzeitige Unregelmäßigkeit auftreten, wie zum Beispiel Trübung, Farbveränderung oder mikrobiologische Parameter, werden die lokalen Versorger die Öffentlichkeit, wie sie sagen, unverzüglich und transparent über ihre Websites informieren.

Diese außerordentliche Aktion betrifft also ausschließlich die Bürger, die nicht an das öffentliche Wasserversorgungssystem angeschlossen sind.

Häufige Fragen
Sind PFAS-Verbindungen in die städtische Wasserversorgung gelangt? +
Nach Angaben des Instituts für öffentliche Gesundheit zeigen Analysen keine Auswirkungen auf die öffentliche Wasserversorgung, und das Leitungswasser ist sicher zum Trinken.
Wer sollte sich an das Institut für öffentliche Gesundheit wenden? +
Alle Bewohner von Gospić, Otočac, Senj, Perušić und Karlobag, die Wasser aus eigenen Brunnen, Zisternen oder lokalen Wasserversorgungen außerhalb des öffentlichen Systems beziehen.
Wie kann ich meine Daten an das Institut übermitteln? +
Der schnellste Weg ist das Senden einer E-Mail mit Name, Nachname, Adresse und Kontaktnummer an [email protected]. Alternativ können Sie 053 57 48 60 anrufen.

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