Nachdem Spuren gefährlicher PFAS-Verbindungen entdeckt wurden, die von der Mülldeponie in Gospić ins Grundwasser gelangt sind, hat das Institut für öffentliche Gesundheit der Gespanschaft Lika-Senj am Mittwoch mit der dringenden Erfassung von Informationen begonnen. Ziel ist es, alle zu registrieren, die sich außerhalb des öffentlichen Netzes mit Wasser versorgen, wie Radio Gospić berichtet.
Appell an Eigentümer privater Quellen
Der Aufruf richtet sich an die Bewohner im Gebiet der drei Städte Gospić, Otočac und Senj sowie der beiden Gemeinden Perušić und Karlobag. Alle, die eigene Brunnen, Zisternen nutzen oder an lokale Wasserversorgungen angeschlossen sind, die nicht Teil des öffentlichen Systems sind, sollen sich unverzüglich an das Institut wenden. Wie in der Mitteilung angegeben, wird diese Maßnahme "anlässlich neuer Erkenntnisse über das Eindringen von PFAS-Verbindungen in das Grundwasser unterhalb der Mülldeponie in Gospić ergriffen, mit dem Ziel des vorbeugenden Gesundheitsschutzes der Bevölkerung".
Aufgrund des großen Andrangs von Telefonanrufen bittet das Institut die Bürger, vorrangig ihre persönlichen Daten, einschließlich Name, Vorname, Adresse und Telefonnummer, per E-Mail an [email protected] zu senden. Für diejenigen, die diese Möglichkeit nicht haben, ist auch eine Telefonleitung unter der Nummer 053 57 48 60 eingerichtet.
Stadtwasser ohne Gefahr
Das Institut betonte besonders, dass regelmäßige Kontrollen im Rahmen der staatlichen und Quellüberwachung nicht zeigen, dass Sickerwasser von der Deponie die öffentliche Wasserversorgung beeinflusst hat. "Das Wasser im öffentlichen Versorgungssystem im gesamten Gebiet dieser Städte und Gemeinden ist vollständig geprüft und sicher zum Trinken!", betonten sie.
Sie fügen hinzu, dass alle Standarduntersuchungen täglich durchgeführt werden. Sollte eine kurzzeitige Unregelmäßigkeit auftreten, wie zum Beispiel Trübung, Farbveränderung oder mikrobiologische Parameter, werden die lokalen Versorger die Öffentlichkeit, wie sie sagen, unverzüglich und transparent über ihre Websites informieren.
Diese außerordentliche Aktion betrifft also ausschließlich die Bürger, die nicht an das öffentliche Wasserversorgungssystem angeschlossen sind.