Am Grenzübergang Slavonski Brod, am Eingang zur Republik Kroatien, entdeckten Polizeibeamte am 18. August 2026 um etwa 16:20 Uhr während der Kontrolle eines Busses den Versuch, mit gefälschten Dokumenten einzureisen. Bei einem 31-jährigen Passagier, einem syrischen Staatsbürger, wurden sechs bulgarische Pässe gefunden, bei denen der Verdacht bestand, dass sie gefälscht waren, wie Osijek Express und Index.hr berichten.
Bei ihm wurden griechische Reisedokumente und eine Aufenthaltserlaubnis gefunden, und die gefälschten Papiere waren für seine Verwandten vorbereitet, die türkische Staatsbürger sind, im Alter von 26, 21, 10, 9, 6 und 4 Jahren.
Vereinbarung mit einer unbekannten Person außerhalb Kroatiens
Die Polizeibeamten zweifelten bereits bei der ersten Sichtung an der Echtheit der bulgarischen Dokumente. Nach weiteren Kontrollen und polizeilichen Ermittlungen wurde bestätigt, dass die Dokumente tatsächlich gefälscht waren. Die Polizei berichtete, dass der 31-Jährige die Herstellung der gefälschten Pässe mit einer unbekannten Person im Ausland vereinbart und dafür einen im Voraus vereinbarten Betrag bezahlt hatte.
Sein Ziel war es, der Familie eine ungehinderte Bewegung und das Überqueren der Staatsgrenze zu ermöglichen. Die gefälschten Dokumente wurden für insgesamt sechs Familienmitglieder angefertigt.
Strafanzeige und Einreiseverweigerung
Gegen den 31-Jährigen wurde bei der Staatsanwaltschaft in Slavonski Brod Strafanzeige wegen des Verdachts der Urkundenfälschung erstattet. Sowohl ihm als auch seiner Familie wurde die Einreise nach Kroatien gemäß den Bestimmungen des Ausländergesetzes verweigert.
Der Vorfall ereignete sich gestern Nachmittag, und über das Ereignis berichteten Osijek Express und Index.hr am 19. August 2026.