Die Zagreber Polizei hat einen 26-jährigen Fahrer festgenommen, der bei einer nächtlichen Kontrolle am Freitag, dem 7. August 2026, gegen 23:50 Uhr an der Savska cesta gestoppt wurde. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass er sich ans Steuer gesetzt hatte, obwohl ihm der Führerschein zuvor entzogen und aufgehoben worden war. Ein zusätzlicher Alkoholtest ergab eine Blutalkoholkonzentration von 0,74 Gramm pro Kilogramm.
Ohne Führerschein und unter Alkoholeinfluss
Die Polizeibeamten stoppten den Pkw mit Zagreber Kennzeichen während einer routinemäßigen Verkehrskontrolle. Sie stellten fest, dass der junge Mann das Fahrzeug führte, während sein Führerschein wegen negativer Punkte, die er durch frühere Verkehrsverstöße gesammelt hatte, aufgehoben war. Aufgrund der Kombination aus Fahren ohne Führerschein und unter Alkoholeinfluss beließ es die Polizei nicht bei einem Bußgeldbescheid, sondern nahm den Fahrer fest und führte ihn dem zuständigen Amtsgericht für Ordnungswidrigkeiten in Zagreb vor.
Gericht reduziert geforderte Strafe
Im Strafantrag forderte die Zagreber Polizei, den 26-Jährigen für schuldig zu befinden und mit einer Geldstrafe von 3310 Euro zu belegen. Zudem wurde eine Schutzmaßnahme des Fahrverbots für Fahrzeuge der Klasse B für die Dauer von 12 Monaten beantragt. Das Gericht folgte dem Antrag, ihn für schuldig zu befinden, verhängte jedoch eine etwas niedrigere Geldstrafe in Höhe von 2469,64 Euro. Gleichzeitig wurde die beantragte Schutzmaßnahme in vollem Umfang angenommen, sodass der Fahrer für das nächste Jahr keine Fahrerlaubnis für Autos haben wird.
Wiederholungstäter erneut vor Gericht
Dieser Fall veranschaulicht erneut die Folgen, die das Fahren ohne Führerschein haben kann, insbesondere wenn es mit Alkoholkonsum einhergeht. Dem Fahrer war der Führerschein bereits wegen gesammelter negativer Punkte entzogen worden, dennoch setzte er sich erneut ans Steuer. Die nächtliche Kontrolle endete mit Festnahme, Gerichtsverfahren und einer hohen Geldstrafe sowie einem verlängerten Fahrverbot.