Ab heute, dem 28. Juli 2026, erwarten Autofahrer in Kroatien neue, höhere Kraftstoffpreise. Die Regierung traf die Entscheidung in einer Telefonsitzung am Montag, und laut dem Bericht von City Portal VG und Cronike.hr traf die Verteuerung am stärksten Dieselkraftstoff.
Wie stark sind die Preise gestiegen
Benzin verteuerte sich um 0,08 Euro pro Liter und kostet nun 1,62 Euro/l. Diesel stieg um 0,16 Euro auf 1,75 Euro/l. Blaudiesel wurde um 0,19 Euro teurer auf 1,21 Euro/l. UNP für Großtanks ist um 0,05 Euro pro Kilogramm teurer und liegt bei 1,28 Euro/kg, UNP für Flaschen ist ebenfalls um 0,05 Euro teurer bei 1,86 Euro/kg. Die neuen Preise gelten für die nächsten 14 Tage.
Maßnahmen der Regierung mildern den Schlag
Um den durch die Entwicklungen auf dem Weltmarkt verursachten Anstieg abzufedern, senkte die Regierung die Verbrauchssteuern und Prämien. Die Verbrauchssteuer auf Diesel wurde um 0,04 Euro pro Liter gesenkt, auf Benzin um 0,01 Euro. Die Prämien für Benzin und Diesel fielen um 0,01 Euro pro Liter, für Blaudiesel um 0,035 Euro pro Liter und für UNP um 0,02 Euro pro Kilogramm. Ohne diese Maßnahmen würde Benzin heute 1,77 Euro kosten, Diesel 1,94 Euro, Blaudiesel 1,28 Euro/l, UNP in Tanks 1,39 Euro/kg und UNP in Flaschen sogar 2,10 Euro/kg, so City Portal VG.
Wiederaufbau in der Banovina: neue Gebäude in Petrinja und Sisak
Am selben Tag, an dem die Entscheidung über die Kraftstoffe getroffen wurde, gab Ministerpräsident Andrej Plenković via Twitter den Abschluss der Bauarbeiten für acht neue Mehrfamilienhäuser mit 152 Wohnungen in Petrinja bekannt. Diese Investition in Höhe von 22,7 Millionen Euro ist Teil des großen Wiederaufbau- und Revitalisierungsprojekts der Gespanschaft Sisačko-moslavačka. Im Rahmen dieses Projekts werden insgesamt 59 Gebäude mit 1.024 Wohnungen entstehen, von denen 57 bereits fertiggestellt sind.
"Ein großer Tag für die Bewohner von Petrinja! Der Bau von acht neuen Mehrfamilienhäusern mit 152 Wohnungen ist abgeschlossen", schrieb Plenković.
In Sisak wurden am selben Tag die Schlüssel für 57 Wohnungen in drei neuen Gebäuden übergeben, wodurch die Zahl der fertiggestellten Gebäude in der Gespanschaft auf 57 stieg. Der Wert dieses Projekts beträgt fast 30 Millionen Euro.
"In den letzten sechs Jahren haben wir große Anstrengungen unternommen, um den Wiederaufbauprozess zu beschleunigen. Bisher haben wir insgesamt 5 Milliarden Euro investiert, 3 Milliarden für Zagreb und 2 Milliarden in der Banovina und anderen betroffenen Gebieten", erklärte Plenković.