Die Stadt Split spendet 80.000 Euro an die Stadt Omiš für die Beseitigung der Folgen des verheerenden Brandes, der die Region am 13. August 2026 heimgesucht hat. Die Entscheidung traf der Bürgermeister von Split, Tomislav Šuta, und die Mittel werden aus der Budgetreserve für das Jahr 2026 bereitgestellt.
Das Geld ist für die sofortige Beseitigung der Brandfolgen, den Wiederaufbau der zerstörten und beschädigten Infrastruktur sowie die Sicherstellung der Grundbedürfnisse der betroffenen und evakuierten Bürger bestimmt. "In schweren Zeiten müssen wir zusammenhalten. Omiš ist unsere Nachbarstadt, und wir sehen es als unsere Pflicht an, so viel wie möglich zu helfen. Diese Mittel sind für die Beseitigung der Brandfolgen, den Wiederaufbau der Infrastruktur und die Sicherstellung der Grundbedürfnisse der Betroffenen und Evakuierten bestimmt", so Šuta.
Logistische Unterstützung von Anfang an
Die Hilfe aus Split beschränkte sich nicht nur auf finanzielle Mittel. Seit dem Ausbruch der Feuersbrunst wurden alle verfügbaren Maschinen und das Personal der kommunalen Unternehmen von Split Omiš zur Verfügung gestellt. Die Unternehmen Čistoća sowie Parkovi i nasadi stellten Lastwagen mit Greifern und spezialisierte Teams bereit, die bereits an der Sanierung des abgebrannten Gebiets arbeiten.
Während der Feuersbrunst selbst war in der Halle in Gripe in Split eine Unterkunft für über 300 evakuierte Menschen vorbereitet. Nachdem sich die Bedingungen vor Ort als sicher erwiesen hatten, stellte das Unternehmen Promet Busse für den Transport bereit, sodass die evakuierten Bürger problemlos nach Hause zurückkehren konnten.
Solidarität in ganz Kroatien
Die Gespanschaft Split-Dalmatien hat beschlossen, 200.000 Euro für die Hilfe für Omiš bereitzustellen. Wie in der Haushaltsspezifikation angegeben, werden 92.900,00 Euro aus der Budgetreserve des Kabinetts des Gespans gedeckt, und weitere 107.100,00 Euro stammen aus Mitteln der Abteilung für Tourismus, Seefahrt und Verkehr, die für Notarbeiten am Meeresgut vorgesehen waren.
Der Gespan Blaženko Boban betonte die große Gemeinschaft und Solidarität, die in den letzten Tagen aus allen Teilen Kroatiens gezeigt wurde. "In diesen Tagen haben mich Kollegen aus ganz Kroatien angerufen, zahlreiche Gemeindevorsteher, Bürgermeister und Gespane, mit dem Wunsch, Hilfe und finanzielle Unterstützung bei der Beseitigung der Brandfolgen zu leisten. Ich danke ihnen allen von Herzen für ihre gezeigte Solidarität. In solchen Momenten zeigen wir erneut, was wir schon oft bewiesen haben: Das kroatische Volk ist immer vereint, wenn Gefahr droht und Hilfe am dringendsten benötigt wird. Genau das ist ein weiterer starker Beweis dieser Gemeinschaft. Die Gespanschaft Split-Dalmatien wird der Stadt Omiš daher umgehend 200.000 Euro Hilfe für die Beseitigung der Brandfolgen bereitstellen", sagte Boban.
Die Stadt Karlovac hat eine Spende von 20.000 Euro für die Beseitigung der Brandfolgen angekündigt, mit der Botschaft: "Wir in Karlovac wissen genau, wie es ist, mit den Folgen großer Katastrophen umzugehen. Wir wissen auch, wie viel es in solchen Momenten bedeutet, wenn Unterstützung schnell, konkret und von Herzen kommt. Von ganzem Herzen danken wir den Feuerwehrleuten, den Rettungsdiensten, den Freiwilligen und allen Bürgern, die Tag und Nacht im Einsatz waren, Menschenleben geschützt und gerettet haben, was zu retten war. Wir senden Omiš und allen betroffenen Familien Kraft und volle Unterstützung aus Karlovac", so die Botschaft der Stadt Karlovac, wie Radio Mrežnica berichtet.
Die Stadt Zagreb wird Omiš 130.000 Euro als Hilfe zukommen lassen. Diese Entscheidung wurde am Montag vom Zagreber Bürgermeister Tomislav Tomašević bestätigt und auch vom Vorsitzenden der Stadtversammlung, Matej Mišić, unterstützt. Laut Telegram.hr ist dies der höchste Betrag, den der Bürgermeister ohne eine Haushaltsrevision oder eine Sitzung der Stadtversammlung genehmigen darf.