Im Gebiet des Vransko-Sees, in unmittelbarer Nähe landwirtschaftlicher Kulturen, liegt seit sieben Tagen eine verendete Kuh, deren Körper bei Temperaturen von 39 Grad Celsius schnell verwesst. Während der unangenehme Geruch schon fünfzig Meter weiter wahrnehmbar ist, bleibt ein Kalb bei dem Kadaver zurück, das sich weigert, seine Mutter zu verlassen, und der unerträglichen Hitze, Hunger und Durst ausgesetzt ist.
Kadaver im hohen Gras, Feldfrüchte in unmittelbarer Nähe
Der Körper des verendeten Tieres befindet sich im hohen Gras, nicht weit von Mangold und anderen landwirtschaftlichen Kulturen entfernt, die für den Markt angebaut werden. Die Anwohner dieser Gegend sind zunehmend besorgt über das mögliche Gesundheits- und Hygienrisiko, das dieser Anblick mit sich bringt, insbesondere da die Lebensmittel in geringer Entfernung von der verwesenden Tierleiche angebaut werden.
Anrufe bei den Behörden ohne konkretes Ergebnis
Die Person, auf deren Grundstück sich die Kuh befindet, hat nach verfügbaren Informationen die Inspektion, die Polizei, den Kommunalordnungsdienst und die Nummer 112 kontaktiert. Trotz aller Anrufe gab es tagelang keine Intervention oder konkrete Antwort der zuständigen Institutionen.
Der Landwirt Dragan Vukoja erzählte, dass ihm die verendete Kuh und das Kalb zuvor Schäden an den Feldfrüchten verursacht hatten, er das Tier jedoch nicht ohne Hilfe lassen konnte. Dem Kalb wird täglich Wasser gebracht, da man annimmt, dass es ohne dies aufgrund der großen Hitze, die die Region Biograd heimsucht, verenden würde.
Kommunaldienst informiert, keine Lösung in Sicht
Vukoja rief vor dem Journalistenteam erneut die Nummer 112 an. Es wurde mitgeteilt, dass der städtische Kommunaldienst von Biograd na Moru darüber informiert werde. Kurz darauf folgte ein Anruf einer Person, die sich als Kommunalarbeiter vorstellte, doch auch dann wurde das Problem nicht gelöst, und die verendete Kuh bleibt weiterhin auf dem Feld.
Kalb ist auf die Hilfe des besorgten Landwirts angewiesen
Der mutmaßliche Besitzer der Tiere wollte weder eine Stellungnahme abgeben noch Aufnahmen zulassen, weshalb unklar bleibt, wer für die Kuh und das Kalb verantwortlich ist und warum nicht früher ihre Unterbringung eingeleitet wurde. Der Anblick des Kalbes, das seit Tagen um die tote Mutter kreist, hat bei der lokalen Bevölkerung Wut und Trauer ausgelöst.
Die Menschen fordern nun von den zuständigen Stellen, den Eigentümer festzustellen, alle notwendigen Schritte zu unternehmen und das weitere Leiden des Tieres zu stoppen. Die tote Kuh muss ordnungsgemäß entsorgt werden, und das Jungtier muss Wasser, Futter, Unterkunft und tierärztliche Hilfe erhalten. Wenn sich die zuständigen Dienste nicht schnell bewegen, warnen die Anwohner, dass die Situation zum Tod eines weiteren Tieres führen könnte.