Die Polizeibeamten der Wasserschutzpolizeistation Split haben ihre Kontrollen auf See intensiviert, um die Sicherheit aller Teilnehmer am Seeverkehr zu erhöhen. Im Zeitraum vom 3. bis 10. August 2026 ahndeten sie insgesamt 85 verschiedene Verstöße gegen die Seeschifffahrtsvorschriften, bestätigte die Polizeidirektion Split-Dalmatien.
Gleiten entlang der Küste ist der häufigste Verstoß
Die meisten Bußgelder, nämlich 25, wurden gegen Fahrer verhängt, die in weniger als den vorgeschriebenen 300 Metern Entfernung von der Küste glitten. Ein solches unverantwortliches Fahren gefährdet direkt die Sicherheit von Badenden und anderen Personen im Meer. Für diesen Verstoß ist ein Bußgeld von 400 Euro vorgesehen.
Die Polizei erinnert daran, dass das Gleiten mit Motorbooten und Wasserfahrzeugen mit Jet-Antrieb, wie z.B. Wasserscootern und Jetskis, ausschließlich in einer Entfernung von mehr als 300 Metern von der Küste und nur in Gebieten erlaubt ist, in denen eine solche Fahrt nicht ausdrücklich verboten ist. Sie betonen, dass die Einhaltung dieser Entfernung eine der wichtigsten Maßnahmen zur Verhinderung von Seeunfällen ist.
Andere Verstöße: vom Ankern bis zum Fahren ohne Führerschein
Neben dem gefährlichen Gleiten registrierte die Wasserschutzpolizei auch andere Verstöße. Es wurden sieben Fälle des Ankerns in Bereichen, in denen dies verboten ist, sowie sechs Verstöße wegen Überladung von Wasserfahrzeugen festgestellt. Darüber hinaus wurden 12 Personen geahndet, weil sie ein Wasserfahrzeug ohne erforderliche Lizenz führten oder es einer unbefugten Person zum Führen überließen. Zudem wurden auch Verstöße im Zusammenhang mit dem Nichtbesitz der vorgeschriebenen Schiffsdokumente geahndet.
Verstärkte Kontrollen werden fortgesetzt
Die Polizeidirektion Split-Dalmatien kündigt an, dass solche verstärkten Kontrollen auch in der kommenden Zeit fortgesetzt werden. Sie appellieren an alle Wassersportler und Teilnehmer am Seeverkehr, die gesetzlichen Vorschriften und Sicherheitsregeln konsequent einzuhalten, um die Zahl der Unfälle und anderer unerwünschter Ereignisse auf See auf ein Minimum zu reduzieren.