Der Fanclub Tornado Zadar hat eine Spendenaktion für den Kauf grundlegender Feuerwehrausrüstung gestartet, vor allem Löschrucksäcke und feuerfeste Schutzkleidung. Aus dem Verein heißt es, man wolle nicht die Rolle der Feuerwehr übernehmen, aber auch nicht tatenlos zusehen, wie das Feuer die Heimat verschlingt.
An der Seite des Volkes seit dem Heimatkrieg
Von Tornado wird betont, dass man seit dem Heimatkrieg in den schwersten Momenten immer an der Seite des Volkes und des Vaterlandes gestanden habe, sei es bei Kriegsleiden, Überschwemmungen, Erdbeben, Bränden oder anderen großen Katastrophen, die Kroatien getroffen haben. In den letzten Jahren haben sie mehrfach an Brandstellen in kroatischen Orten und Städten teilgenommen und geholfen.
"Die Brände werden von Jahr zu Jahr intensiver und zerstörerischer, und an bestimmten Daten und in den sensibelsten Momenten erfassen sie die kroatische Küste, verwüsten alles vor sich und ziehen die Feuerwehr- und Militärkräfte über Kilometer entlang Dalmatiens in Mitleidenschaft, bis an die Grenzen der Belastbarkeit", so der Fanclub Tornado Zadar.
Ein Löschrucksack kostet etwa 200 Euro
Wie aus dem Verein hervorgeht, kostet ein qualitativ besserer Löschrucksack etwa 200 Euro, und die Anschaffung einer größeren Stückzahl zusammen mit entsprechender Schutzkleidung stellt eine Kosten dar, die sie nicht allein tragen können. Deshalb haben sie sich an die Öffentlichkeit um finanzielle Unterstützung gewandt.
"Wir wollen bereit sein, bei der Verteidigung von Häusern und Eigentum zu helfen, kleinere Brandherde zu löschen, die Ausbreitung von Feuer zu verhindern und unsere Feuerwehrleute zu entlasten, wenn ihre Kräfte entlang der gesamten Küste verteilt sind", fügten sie von Tornado hinzu.
Spenden in Geld und Ausrüstung
Spenden werden in Geld sowie in Feuerwehr- und Schutzkleidung angenommen. Die Kontonummer für Überweisungen lautet HR1924070003207129529, auf den Namen Matej Jurjević, OTP banka, mit dem Verwendungszweck "Donacija".
Wie die Zadarski list berichtet, betont der Verein, dass diese Brände nicht die ersten waren und sicherlich nicht die letzten sein werden.