Tragödie an der Freiheitsstatue: Frau und Baby gestorben
Nach dem Kentern eines Bootes im Hafen von New York wurde eine große Rettungsaktion gestartet, doch für zwei Personen kam jede Hilfe zu spät.
Nach dem Kentern eines Bootes im Hafen von New York wurde eine große Rettungsaktion gestartet, doch für zwei Personen kam jede Hilfe zu spät.
Bei einem Unglück, das sich am Samstagabend in der Nähe der Freiheitsstatue in New York ereignete, kamen eine Frau und ein fünf Monate altes Baby ums Leben, nachdem ein Boot gekentert war. Die New Yorker Polizei teilte mit, dass der Bootsführer festgenommen und wegen rücksichtsloser Gefährdung der Sicherheit angeklagt wurde; die Ermittlungen zu den genauen Umständen der Tragödie laufen noch.
Der Vorfall ereignete sich am Samstagabend, dem 8. August 2026, in der Nähe des Hafens von New York. Nach der Meldung über das Kentern des Bootes wurde sofort eine große Such- und Rettungsaktion gestartet, bei der insgesamt 12 Personen aus dem Wasser gezogen wurden. Leider überlebten die Frau und das fünf Monate alte Baby trotz der schnellen Reaktion nicht.
An der Operation waren zwei Schiffe der US-Küstenwache, vier Feuerlöschboote, zwei Polizeiboote und ein Polizeihubschrauber beteiligt. Die Kapitänin der US-Küstenwache, Doreen McCarthy, dankte allen Beteiligten der Aktion.
"Wir sind äußerst dankbar für die heldenhaften, schnellen Maßnahmen unserer Partnerbehörden und der Besatzung eines zivilen Bootes, die bei der Rettung der Überlebenden aus dem Wasser geholfen haben", sagte Kapitänin McCarthy.
Neben den strafrechtlichen Ermittlungen führt die US-Küstenwache auch eine separate Prüfung durch, um festzustellen, ob das Boot illegal für den Personentransport gechartert wurde. Die zuständigen Behörden haben die Identitäten der Toten und Überlebenden bislang nicht veröffentlicht. Auch offizielle Informationen über den technischen Zustand des Bootes wurden noch nicht bekannt gegeben; die Ermittler sammeln Beweise, um herauszufinden, was genau das Kentern verursacht hat.
Der Kapitän des Bootes, der festgenommen wurde, ist wegen rücksichtsloser Gefährdung der Sicherheit angeklagt, während weitere mögliche Anklagen noch nicht offiziell bekannt gegeben wurden. Nach Abschluss der Ermittlungen sollen die Behörden weitere Informationen über die Unfallursache und die Verantwortlichkeit der Person, die das Boot steuerte, veröffentlichen.