Der amerikanische Präsident Donald Trump hat am Montag, dem 17. August 2026, damit gedroht, Oman zu bombardieren, falls sich das Land in die Vereinbarung zur Kontrolle der Straße von Hormus einmischt. Trump äußerte sich in einem Interview mit dem Fox-News-Journalisten Trey Yingst, wie der Hindustan Times berichtet.
"Wenn Oman uns in die Quere kommt, werden wir sie bombardieren, bis nichts mehr übrig ist", sagte Trump mit Bezug auf die laufenden Verhandlungen zwischen Oman und dem Iran über die Kontrolle der Meerenge, während Washington parallel eigene Gespräche führt.
Aufruf an den Iran zur Kapitulation
Trump forderte den Iran zudem auf, "die weiße Flagge der Kapitulation zu hissen", wie aus Yingsts Beitrag auf der Plattform X über das Interview mit dem Präsidenten hervorgeht. Er äußerte sich auch zum Zeitrahmen für die Beilegung des Konflikts.
"Ich habe keinen Zeitplan. Ich habe es nicht eilig... Die Zwischenwahlen haben nichts mit meiner Denkweise zu tun", fügte Trump hinzu.
Krieg ohne Lösung in Sicht
Der Krieg mit dem Iran dauert nun fast sechs Monate an, ohne dass eine Lösung in Sicht ist, und die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran über einen dauerhaften Frieden sind ins Stocken geraten. Immer wieder flammen sporadische Kämpfe auf, die den Fluss von Öl und anderen wichtigen Gütern durch die strategisch bedeutsame Straße von Hormus behindern.
Trump wurde am Sonntag, dem 16. August 2026, dabei gefilmt, wie er beim Einsteigen in die Air Force One am Flughafen Morristown in New Jersey winkte, einen Tag bevor er die Drohung gegen Oman aussprach.
Strategische Bedeutung der Meerenge
Die Straße von Hormus ist eine der wichtigsten Routen der Welt für den Öltransport, und die Blockade iranischer Schiffe durch die USA verschärft die Spannungen in der Region zusätzlich. Eine Eskalation könnte die globalen Energiepreise beeinflussen, was indirekt auch die europäischen Volkswirtschaften trifft.