Am heutigen Tag, dem 3. August 2026, jährt sich zum 31. Mal eines der erschütterndsten Ereignisse in der jüngeren Geschichte Dubrovniks. Am Nachmittag des 3. August 1995 schlug eine während des Angriffs der serbischen und montenegrinischen Aggressoren abgefeuerte Granate am Strand von Veliki Zaton ein und beendete drei junge Leben, wodurch die Schicksale ihrer Familien für immer verändert wurden.
Ein Tag, der unbeschwert sein sollte, wurde zum Albtraum
Was ein gewöhnlicher Sommernachmittag beim Baden hätte sein sollen, wurde zu einer beispiellosen Tragödie. Bei einem willkürlichen Beschuss des Gebiets von Dubrovnik, der nach einer langen Waffenruhe und unmittelbar vor Beginn der Militäroperation Oluja stattfand, schlugen die letzten Granaten ausgerechnet in Veliki Zaton ein.
Getötet wurden der 24-jährige Frano Goić, Angehöriger der 163. Brigade der Kroatischen Armee, die 25-jährige Danijela Spajić und der 17-jährige Orsat Domaćin, alle aus Dubrovnik. Bei demselben Angriff wurden Orsats Freunde Romana Tomić, Lukša Pavličević und Nikša Matić schwer verletzt.
Die Stadt in Trauer
Die Nachricht vom Tod der drei jungen Menschen, denen in den letzten Monaten des Kroatienkrieges gewaltsam die Zukunft genommen wurde, hüllte Dubrovnik in Trauer. Die Stadt trauerte um ihre Mitbürger, und die Erinnerung an Frano, Danijela und Orsat bleibt eine bleibende Mahnung an den Preis der Freiheit.
Zivile Opfer der Gespanschaft Dubrovnik-Neretva
Nach Angaben, die Dulist übermittelt, sind die Ausmaße des Leids der Zivilbevölkerung im Gebiet der Gespanschaft Dubrovnik-Neretva während des Kroatienkrieges verheerend. Auf dem Altar des Vaterlandes ließen 92 Zivilisten ihr Leben, davon 15 Kinder unter 18 Jahren. Darüber hinaus übersteigt die Zahl der zivilen Invaliden 140 Personen, von denen 36 zum Zeitpunkt ihrer Verwundung minderjährig waren.
Diese Statistik zeugt von dem unermesslichen Leid, das die Bevölkerung dieser Region erlitten hat, und die Tragödie von Veliki Zaton ist eines ihrer schmerzhaftesten Symbole.