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In Drniš 966 Schinken ohne Kontrolle beschlagnahmt

In einem versteckten Objekt wurden fast tausend Stück Trockenfleisch ohne Dokumentation beschlagnahmt. Minister Vlajčić warnt vor dem Risiko der Afrikanischen Schweinepest und ruft Gastronomen dazu auf, geprüfte Produkte zu kaufen.

Foto: Wikipedia (Ministarstvo poljoprivrede, šumarstva i ribarstva Republike Hrvatske)
Kurz gesagt
  • Bei Drniš wurden 6800 kg illegaler Schinken (966 Stück) ohne Herkunftsdokumentation entdeckt.
  • Das Fleisch wurde unter völlig unkontrollierten Bedingungen getrocknet, und die Inspektion untersucht, ob ein Teil bereits verteilt wurde.
  • Minister Vlajčić warnt vor dem Risiko der Afrikanischen Schweinepest und ruft Gastronomen dazu auf, keine ungeprüften Produkte zu kaufen.
  • Dem Besitzer wurde die Arbeit untersagt, die Ware wird vernichtet, und ihm droht eine Geldstrafe.

Im Gebiet von Drniš in der Gespanschaft Šibenik-Knin haben Inspektoren eine regelrechte kleine illegale Schinkenfabrik entdeckt. In einem versteckten Objekt wurden 6800 Kilogramm Trockenfleisch, also fast tausend Stück Schinken, gefunden und sofort beschlagnahmt, die ohne jegliche Kontrolle und erforderliche Dokumentation hergestellt wurden.

Konkret waren 966 Schinken vor den Augen der Öffentlichkeit und der Inspektionen verborgen. Der Besitzer der Schinkenfabrik arbeitete ohne Genehmigung der zuständigen Behörden und ohne Dokumente, die die Herkunft des Fleisches oder durchgeführte Gesundheitsanalysen bestätigen würden. Alle vorgefundenen Waren wurden beschlagnahmt und werden vernichtet.

Fast 10 Tonnen Fleisch unter unkontrollierten Bedingungen

Die HRT-Reporterin Ana Štrelov berichtete vor Ort, dass es sich um eine ernsthafte Menge handelte. "Fast 10 Tonnen Fleisch wurden unter Bedingungen getrocknet, die niemand kontrollierte. Die Schlüsselfrage, auf die Inspektion und Polizei Antworten suchen, ist - ob ein Teil dieses Fleisches bereits in den weiteren Vertrieb gelangt ist", so Štrelov.

Der Vizepräsident der Regierung und Minister für Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Fischerei, David Vlajčić, verurteilte das illegale Geschäft scharf. "Illegal zu handeln und Fleisch als kroatisches Produkt zu verkaufen, ohne die Herkunft zu kennen - das ist für den zuständigen Minister inakzeptabel", sagte Vlajčić.

Gefahr der Afrikanischen Schweinepest

Der Minister betonte besonders die Risiken, die solche Handlungen im Zusammenhang mit Krankheiten, die die Viehzucht bedrohen, mit sich bringen. "Wir werden regelmäßig mit solchen Anzeigen und Hinweisen aus dem Feld konfrontiert, aber wichtig ist, dass sie strafrechtlich verfolgt werden, damit sich so etwas nicht wiederholt. Im Kontext der Afrikanischen Schweinepest sehen wir, wie leicht es ist, die Seuche aus Seuchengebieten oder aus anderen Ländern, in denen die Seuche nicht unter Kontrolle ist, in den Rest Kroatiens zu bringen", warnte Vlajčić.

Er bezog sich auch auf einheimische Produzenten und die Tourismussaison und richtete eine klare Botschaft an die Gastronomen. "Die kroatischen Schweinezüchter und Viehzüchter verdienen die Chance der kroatischen Tourismussaison, und ich rufe die Gastronomen erneut auf, geprüfte Produkte zu verlangen und nicht wegen eines Preises oder Gewinns zu solchen Handlungen zu greifen", betonte der Minister.

Arbeitsverbot und Reaktionen der Bürger

Die Veterinärinspektion reagierte sofort auf die festgestellten Unregelmäßigkeiten. "Aufgrund festgestellter Nichteinhaltungen hat die Veterinärinspektion dem kontrollierten Subjekt die Ausübung der Tätigkeit mit Lebensmitteln tierischen Ursprungs bis zur Erlangung einer entsprechenden Entscheidung der zuständigen Behörde untersagt", teilte die Staatliche Inspektion mit.

Die Nachricht löste auch Reaktionen der lokalen Bevölkerung aus. "Natürlich ist das nicht in Ordnung, es ist nicht in Ordnung, dass das illegal ist, das sollte bei uns nicht so sein", kommentierte ein Bürger gegenüber HRT. Ein anderer fügte hinzu: "Nicht nur das, alles, was in diesem Staat als eine Art Gewerbe oder Dienstleistung gemacht wird, ist alles schwarz ohne Rechnung."

Dem Besitzer der illegalen Schinkenfabrik droht eine Geldstrafe, und die weitere Untersuchung soll alle Details des Geschäfts klären und ob ein Teil der Produkte bereits auf den Markt gelangt ist.

Häufige Fragen
Wie viel illegaler Schinken wurde bei Drniš entdeckt? +
Die Inspektion entdeckte 6800 Kilogramm, also 966 Schinken, die ohne jegliche Kontrolle und Dokumentation getrocknet wurden.
Welche Maßnahmen hat die Staatliche Inspektion ergriffen? +
Dem Besitzer wurde die Ausübung der Tätigkeit mit Lebensmitteln tierischen Ursprungs untersagt, alle Waren wurden beschlagnahmt und werden vernichtet, und ihm droht eine Geldstrafe.
Was ist das größte Risiko solcher illegalen Geschäfte? +
Minister Vlajčić warnte vor der Gefahr der Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest, da Fleisch unbekannter Herkunft die Krankheit leicht in nicht betroffene Gebiete Kroatiens übertragen kann.
Ist ein Teil des illegalen Fleisches bereits in den Verkauf gelangt? +
Das ist die Schlüsselfrage, auf die Inspektion und Polizei noch Antworten suchen, wie die HRT-Reporterin vor Ort berichtete.

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