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In zwei Tagen in Istrien: Schweizer und Russe wegen Filmen von Kindern festgenommen

Die Polizeidirektion Istrien hat die kriminalistische Untersuchung gegen zwei ausländische Staatsbürger abgeschlossen, die verdächtigt werden, Kinder für Pornografie ausgenutzt zu haben. Beide Fälle wurden in touristischen Einrichtungen aufgedeckt.

Foto: Wikipedia (Pornografija)
Kurz gesagt
  • Zwei ausländische Staatsbürger, ein Schweizer (58) und ein Russe (30), wurden in Istrien wegen des Verdachts der Ausbeutung von Kindern für Pornografie festgenommen.
  • Der Schweizer wurde am 6. August dabei erwischt, wie er mit seinem Handy nackte Kinder filmte, der Russe einen Tag später in einer anderen Einrichtung.
  • Beide Verdächtigen wurden mit Strafanzeigen dem Haftrichter übergeben.
  • Die Polizei appelliert an Eltern, die Aufsicht über ihre Kinder an Stränden und Pools zu verstärken.

Die Polizeidirektion Istrien gab am Samstag bekannt, dass sie die kriminalistische Untersuchung gegen zwei Männer, einen 58-jährigen Schweizer Staatsbürger und einen 30-jährigen russischen Staatsbürger, abgeschlossen hat. Ihnen wird die Straftat der Ausbeutung von Kindern für pornografische Zwecke vorgeworfen. Die Vorfälle ereigneten sich im Abstand von einem Tag in zwei verschiedenen touristischen Einrichtungen in Istrien.

Schweizer beim heimlichen Filmen erwischt

Der erste Fall wurde am 6. August 2026 um etwa 21:10 Uhr registriert. Gäste einer touristischen Einrichtung erwischten den 58-jährigen Schweizer Staatsbürger dabei, wie er mit seinem Handy heimlich nackte Kinder filmte. Der Mann versuchte zu fliehen, stürzte jedoch bei der Flucht und erlitt leichte Verletzungen.

Die Polizei nahm ihn am Tatort fest. Während der kriminalistischen Untersuchung wurde bei ihm Material gefunden, das im Zusammenhang mit der genannten Straftat steht. Einen Tag später, am Abend des 7. August, wurde der 58-Jährige mit einer Strafanzeige dem Haftrichter übergeben, beziehungsweise in die Hafteinheit der Polizeidirektion Istrien gebracht.

Sicherheitsmitarbeiter stoppte Russen am Pool

Am selben Tag, dem 7. August um etwa 18 Uhr, ereignete sich ein weiterer Vorfall in einer anderen touristischen Einrichtung in Istrien. Ein Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma bemerkte am Pool einen 30-jährigen russischen Staatsbürger, der verdächtigt wird, mit seinem Handy nackte Kinder gefilmt zu haben. Der Sicherheitsmitarbeiter hielt ihn bis zum Eintreffen der Polizei fest.

Auch in diesem Fall wurde während der kriminalistischen Untersuchung belastendes Material gefunden, das mit der Straftat in Verbindung gebracht wird. Der verdächtigte 30-Jährige wurde am Abend des 8. August dem Haftrichter übergeben, ebenfalls mit einer Strafanzeige, als er in die Hafteinheit gebracht wurde.

Appell der Polizei an Eltern

Die Polizeidirektion Istrien richtete aus diesem Anlass einen Appell an die Bürger, jedes verdächtige Verhalten gegenüber Kindern sofort zu melden. Sie betonten, dass diese Fälle ein wachsendes Bewusstsein der Öffentlichkeit für das Problem der Aufnahme von Kindern zeigen und dass die Bürger verdächtiges Verhalten erkennen und rechtzeitig reagieren. Den Eltern wurde geraten, besonders darauf zu achten, wo sich ihre Kinder aufhalten und was sie tun, insbesondere an Stränden und Pools während der Tourismussaison. Wenn sie eine Person bemerken, die sie verdächtig filmt, fordert die Polizei auf, dies sofort unter der Nummer 192 zu melden.

Häufige Fragen
Wo genau ereigneten sich die Vorfälle? +
Beide Vorfälle ereigneten sich in touristischen Einrichtungen in Istrien, jedoch hat die Polizei weder die genauen Namen der Einrichtungen noch die Orte veröffentlicht.
Kannten die Verdächtigen die Opfer? +
Nach den verfügbaren Informationen aus der Polizeimitteilung gibt es keine Hinweise darauf, dass die Verdächtigen in einer verwandtschaftlichen oder anderen Beziehung zu den gefilmten Kindern standen.
Welche Strafen drohen den Verdächtigen? +
Das Straftatbestand der Ausbeutung von Kindern für Pornografie sieht in Kroatien eine Freiheitsstrafe vor, deren Höhe von den Umständen des Falles und der endgültigen rechtlichen Einordnung vor Gericht abhängt.
Was tun, wenn man verdächtiges Verhalten gegenüber Kindern bemerkt? +
Die Polizei ruft die Bürger dazu auf, jedes verdächtige Verhalten sofort über die Nummer 192 oder bei der nächsten Polizeidienststelle zu melden.

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