Die Polizeidirektion Međimurje führte in der Nacht von Samstag auf Sonntag, 15./16. August 2026, eine verstärkte Verkehrskontrolle unter dem Namen "Alkohol und Sicherheitsgurt" durch. In nur sechs Stunden, von 19 bis 1 Uhr, stellten die Polizeibeamten der Verkehrspolizeistation Čakovec insgesamt 38 Verstöße nach dem Gesetz über die Sicherheit des Straßenverkehrs fest.
Besondere Aufmerksamkeit galt dem Fahren unter Alkoholeinfluss und der Nutzung des Sicherheitsgurts. Die Ergebnisse der Aktion zeigten, dass ein Teil der Fahrer weiterhin grundlegende Verkehrsregeln missachtet.
Fünf Fahrer unter Alkoholeinfluss
Während der Kontrolle wurden fünf Verstöße wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss registriert. In einem Fall hatte der Fahrer einen Blutalkoholwert von 0,50 bis 1,00 g/kg, während drei Fahrer Werte zwischen 1,00 und 1,50 g/kg aufwiesen. Ein Verstoß betraf einen Radfahrer mit einer Alkoholkonzentration von über 1,00 bis 1,50 g/kg.
Die höchste gemessene Alkoholmenge von 1,41 g/kg wurde am Samstag, 15. August, um 20:33 Uhr im Bereich von Strahoninec festgestellt. Die Polizei stoppte einen 24-jährigen Mann, der ein Auto mit Kennzeichen aus Čakovec fuhr.
Für den begangenen Verstoß musste der 24-Jährige eine Geldstrafe von 660 Euro zahlen. Zusätzlich zur Geldstrafe erhielt er ein zweimonatiges Fahrverbot für Kraftfahrzeuge der Klasse B sowie vier negative Punkte im Verkehrszentralregister.
Geschwindigkeit, Handy und Gurt
Neben Alkohol registrierten die Polizeibeamten auch 12 Verstöße wegen nicht angepasster Geschwindigkeit. Zudem wurde ein Fall von Handynutzung während der Fahrt ohne Freisprecheinrichtung festgestellt sowie ein Fall, in dem das Fahrzeug nicht technisch einwandfrei war. Es wurde auch festgestellt, dass jemand ein Fahrzeug führte, obwohl er noch keine Fahrerlaubnis erworben hatte.
Was die Sicherheitsmaßnahmen im Fahrzeug betrifft, wurde sechsmal festgestellt, dass Fahrer keinen Sicherheitsgurt trugen, und in zwei Fällen wurde kein Schutzhelm getragen. Darüber hinaus registrierten die Polizeibeamten weitere 10 Verstöße nach dem Gesetz über die Sicherheit des Straßenverkehrs sowie drei Verstöße nach dem Personalausweisgesetz.
Die Polizei betonte, dass sie das Verhalten der Verkehrsteilnehmer weiterhin überwachen werde, insbesondere jene Verstöße, die die Sicherheit aller im Verkehr gefährden könnten.