Polizeibeamte aus Čapljina und Stolac haben in einem Einfamilienhaus im Gebiet der Stadt Stolac eine ausgeklügelte Marihuana-Plantage entdeckt. Bei der Durchsuchung, die unter der Aufsicht der Kantonalen Staatsanwaltschaft Mostar und auf Grundlage eines richterlichen Beschlusses durchgeführt wurde, wurden 64 Pflanzen, die wie indischer Hanf aussahen, Ausrüstung für den Innenanbau und etwa drei Kilogramm getrocknetes Material, bei dem es sich vermutlich um Marihuana handelt, sichergestellt.
F. T., geboren 1992, wurde festgenommen, da der Verdacht besteht, dass er das Delikt des unbefugten Anbaus und Inverkehrbringens von Betäubungsmitteln begangen hat. Neben den Pflanzen und dem getrockneten Material beschlagnahmte die Polizei auch zwei Zelte für die Innenproduktion, eine größere Menge an Ausrüstung, Verpackungsmaterial, eine digitale Feinwaage sowie ein Mobilgerät.
Details zur Durchsuchung in Stolac
Die Durchsuchung wurde von Beamten der Kriminalpolizei der Polizeidirektion Čapljina, der Polizeistation Čapljina und der Polizeistation Stolac durchgeführt. Sie umfasste das Einfamilienhaus mit allen dazugehörigen Räumen und Gebäuden auf dem Grundstück, das der Verdächtige nutzt.
Nach der kriminalistischen Bearbeitung werden unter der Aufsicht des zuständigen Staatsanwalts weitere gesetzlich vorgesehene Maßnahmen und Handlungen gegen F. T. eingeleitet.
Separater Skandal um brasilianischen Club
In einem völlig separaten Vorfall geriet die brasilianische Fußballmannschaft São Paulo in Bolivien in einen Skandal. Bei einer Routinekontrolle entdeckte die bolivianische Polizei im Teambus genau 86,5 Kilogramm Marihuana, was zur Festnahme von drei Fahrern führte. Nach dem Vorfall organisierte der Club einen Ersatzbus, und die Spieler erfuhren angeblich erst bei ihrer Ankunft am Zielort in Santa Cruz von den Drogen.
Der Vorfall ereignete sich vor dem Achtelfinalspiel der Copa Sudamericana zwischen Bolívar und São Paulo, das gestern Abend mit 1:1 endete. Das Tor für die Gäste erzielte Roberto Arboleda, während für die Gastgeber Melgar ausglich.