Uroš Medić, serbischer UFC-Kämpfer, besiegte Daniel Rodriguez in nur 30 Sekunden per K.o. bei der UFC-Veranstaltung in Belgrad. Der Kampf war der Hauptkampf des Abends, und für Medić war es der emotionale Höhepunkt seiner Karriere, da er vor heimischem Publikum beim ersten UFC-Event in Belgrad antrat.
Vertrag und Zukunftspläne
Im Gespräch mit Josh Thomson in der Show "Weighing In" erklärte Medić, dass er glaubt, dass ihm "mindestens drei weitere Kämpfe" in seinem aktuellen UFC-Vertrag bleiben. Er erklärte, dass er vor dem Kampf gegen Geoff Neal einen Vertrag über fünf Kämpfe unterschrieben habe und unter diesem Vertrag zwei Kämpfe absolviert habe. Dennoch betonte er, dass er die genauen Vertragsdetails nicht kenne, aber schätzt, dass ihm mindestens drei Kämpfe bleiben.
Gaethje als Vorbild
Medić machte deutlich, welche Karriere er in der UFC anstrebt. "Justin Gaethje ist das Modell, dem er folgen möchte", sagte Medić während des Interviews. Er möchte als gewalttätiger Kämpfer bekannt sein, der für seine Gegner eine Erwartung von 'Kollisionen' schafft, und nicht als Kämpfer, der seine Karriere mit einem vorsichtigen Ansatz aufbaut.
Besonders inspirierte ihn das Bild von Gaethje, der nach dem Gewinn des Titels mit der amerikanischen Flagge vor der Unabhängigkeitserklärung stand. Medić sagte, er wollte einen ähnlichen nationalen Stolz als nicht-amerikanischer Sportler spüren, der in Serbien kämpft. Der Einzug zum Lied "Vidovdan" und die Reaktion des Publikums machten die Belgrader Veranstaltung zu viel mehr als einem gewöhnlichen Kampfabend.
Schnelle Enden als Markenzeichen
Thomson listete während des Interviews vier schnelle Enden von Medić auf: Gilbert Urbina fiel nach 1:30, Muslim Salikhov nach 1:03, Geoff Neal nach 1:19 und Daniel Rodriguez nach nur 30 Sekunden. Medić betonte, dass beide letzten K.o.-Siege nach der Unterzeichnung des Fünf-Kampf-Vertrags kamen.
Medić erwähnte auch die Kritik von Rodriguez, der ihn als Kämpfer beschrieb, der Kämpfe nur in der ersten Runde beendet. Als Gegenargument nannte er die Siege gegen Omar Morales und Matt Semelsberger, die er in späteren Runden errang, merkte jedoch an, dass diese Gegner nicht mehr in der UFC sind.
Was kommt als Nächstes?
Medić hat weder den Namen seines nächsten Gegners bestätigt noch ein Rückkehrdatum in den Octagon angekündigt. Was klar ist, ist seine Absicht, die verbleibenden Kämpfe in seinem Vertrag zu nutzen, um die Serie spektakulärer Enden fortzusetzen und sich den Kämpfen um den Gürtel zu nähern, den er selbst als den ultimativen Traum eines jeden Kämpfers beschrieb.