Feuerwehr der Region Primorje-Gorski kotar bewältigt 21 Einsätze in 24 Stunden
Waldbrände, Rettung eines Motorradfahrers aus einer Schlucht und eine Reihe technischer Einsätze prägten Tag und Nacht in der Gespanschaft Primorje-Gorski kotar.
Waldbrände, Rettung eines Motorradfahrers aus einer Schlucht und eine Reihe technischer Einsätze prägten Tag und Nacht in der Gespanschaft Primorje-Gorski kotar.
Tag und Nacht hinter den Feuerwehrkräften der Gespanschaft Primorje-Gorski kotar waren von zahlreichen Herausforderungen im Gelände geprägt. Laut dem Bericht der Feuerwehrgemeinschaft Primorje-Gorski kotar, den Burin Rijeka übermittelt, wurden in den letzten 24 Stunden 21 Einsätze registriert, an denen 16 Feuerwehreinheiten beteiligt waren.
Die schwersten Kämpfe wurden gegen zwei größere Waldbrände in den Gebieten Lič und Krasica geführt. Der Brand in Lič war am frühen Morgen noch nicht gelöscht; vor Ort waren 18 Feuerwehrleute mit fünf Fahrzeugen im Einsatz. Neben den Angehörigen der Berufsfeuerwehr der Stadt Rijeka beteiligten sich auch Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren Lič, Fužine und Vrata. Um den Brandherd so schnell wie möglich zu lokalisieren, entsandte die Berufsfeuerwehr Rijeka ein Drohnenteam, das half, die Brandstelle präzise zu bestimmen, wie Burin Rijeka berichtet.
Einige Stunden zuvor waren im Freigelände in Krasica Angehörige der Berufsfeuerwehr Rijeka sowie der Freiwilligen Feuerwehren Čavle, Škrljevo und Hreljin im Einsatz. Kanal Ri berichtet ebenfalls, dass in Krasica die Berufsfeuerwehr Rijeka sowie die Freiwilligen Feuerwehren Čavle, Škrljevo und Hreljin eingesetzt waren. Nach weiteren Informationen war der Brand in Krasica größeren Ausmaßes, und die vereinten Kräfte unternahmen maximale Anstrengungen, um das Feuer unter Kontrolle zu bringen und eine Ausbreitung in bewohnte Gebiete zu verhindern. Der Brand an diesem Ort wurde dank rechtzeitiger Erkennung und organisierter Brandbekämpfung eingedämmt.
Zu den komplexesten Aktionen gehörte die zwischen Mošćenička Draga und Brseč, wo ein Motorradfahrer aus einer Schlucht geborgen werden musste. An diesem Einsatz beteiligten sich Feuerwehrleute der Berufsfeuerwehr Opatija und der Freiwilligen Feuerwehr Sisol. Mit spezialisierter Ausrüstung für Rettungsaktionen in unwegsamem Gelände gelang es den Feuerwehrleuten, zum verletzten Fahrer zu gelangen, ihn zu stabilisieren und aus der Schlucht zu retten, woraufhin er dem Rettungsdienst zur weiteren Versorgung übergeben wurde.
Während der 24 Stunden löschten die Feuerwehrleute auch Brände im Freien und Grasbrände in Delnice, Viškovo und Rijeka, ferner einen Fahrzeugbrand in Rijeka sowie Brände von Containern und Masten in Šilo und Nerezine. Es wurden auch Erkundungen nach Meldungen über Rauch und Flammen in Soboli, Vrbnik und Šilo durchgeführt, und es wurde auch wegen eines ausgelösten Brandmelders in Opatija eingegriffen.
Es gab auch eine Reihe technischer Einsätze: Entfernung von gebrochenen Dachziegeln in Brod na Kupi, Türöffnung in Malinska (laut Burin) bzw. Malinska-Dubašnica (laut Kanal Ri), Einsatz wegen Rauchentwicklung aus Kabeln in Veli Lošinj sowie Abpumpen von Wasser aus einer Wohnung in Rijeka. Die Feuerwehr sicherte auch medizinische Flüge in Rijeka und auf Cres ab.
An allen Aktivitäten beteiligten sich Angehörige der Berufsfeuerwehren Delnice, Rijeka, Opatija, Krk und Mali Lošinj sowie der Freiwilligen Feuerwehren Sisol, Halubjan Viškovo, Čavle, Škrljevo, Hreljin, Cres, Vrbnik, Dobrinj, Fužine, Vrata und Lič.