Einen Tag nachdem auf Dugi Otok ein Feuer gelöscht wurde, das sich zeitweise unkontrolliert ausbreitete, erklärten die Anwohner gegenüber net.hr, dass hinter ihnen eine Nacht und ein Morgen voller Angst liegen. "Wir hätten das neue Omiš sein können", sagten sie und bezogen sich dabei auf das verheerende Feuer, das zuvor die Region um Omiš getroffen hatte.
Meldung am Freitagabend
Laut dem Bericht der Freiwilligen Feuerwehr Sisak, den Sisak.info übermittelt, ging die Meldung über einen Busch- und Macchia-Brand in der Gegend von Savar am Freitag, dem 14. August 2026, um 20:20 Uhr ein. Sofort wurden zahlreiche Feuerwehrkräfte von Dugi Otok und vom Festland zum Brandort entsandt.
Unter ihnen waren auch die Mitglieder der 6. Schicht der regulären Abordnung der Feuerwehrgemeinschaft der Gespanschaft Sisak-Moslavina, die nur wenige Stunden zuvor auf Dugi Otok angekommen waren. Es handelt sich um Tomislav Jalžečić und Dario Jelaš von der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Sisak, Antonio Dolenc von der Freiwilligen Feuerwehr Petrinja, Marko Martinović von der Freiwilligen Feuerwehr Bolnica Popovača sowie Anita Govorčinović von der Freiwilligen Feuerwehr Selište Kostajničko.
Die ganze Nacht am Brandort
Die Feuerwehrleute verbrachten die ganze Nacht am Brandort. Nachdem sie stundenlang das Feuer gelöscht und eine kurze Pause neben den Feuerwehrfahrzeugen eingelegt hatten, setzten sie ihre Aktivitäten im Laufe des Tages fort. Am Sonntag, dem 16. August 2026, um 8:00 Uhr war das Feuer unter Kontrolle, was bedeutet, dass seine Ausbreitung gestoppt war und keine sichtbaren Flammen mehr vorhanden waren.
Dennoch war die Arbeit für die Feuerwehrleute noch nicht beendet. Am Nachmittag mussten erneut Luftstreitkräfte zur Brandbekämpfung eingesetzt werden, darunter Canadair und Air Tractor, während die Teams am Boden ihre Arbeit in dem vom Feuer betroffenen Gebiet fortsetzten. Nach den neuesten Informationen ist der Einsatz noch im Gange.
Stolz auf die Kollegen
Von der Freiwilligen Feuerwehr Sisak wurden besonders Tomislav Jalžečić und Dario Jelaš hervorgehoben, die zusammen mit Kollegen aus anderen Feuerwehreinheiten und -vereinen praktisch unmittelbar nach ihrer Ankunft auf Dugi Otok zum Einsatz aufbrachen und die ganze Nacht und den Tag über am Brandort blieben.
"Das ist Feuerwehrwesen. Das ist Zusammenhalt. Das ist ein Beruf, der nicht fragt, wie spät es ist", so die Botschaft der Freiwilligen Feuerwehr Sisak, die allen Feuerwehrleuten und Angehörigen der Luftstreitkräfte eine sichere Fortsetzung der Arbeit und die Rückkehr zur Basis nach erfolgreich abgeschlossenem Auftrag wünschte.