Die Botschaft der Republik Kroatien in Dublin und das Ministerium für auswärtige und europäische Angelegenheiten haben am Dienstag bestätigt, dass sie den Fall von Denis Vejzović, einem in Irland in Krankenhausbehandlung befindlichen kroatischen Staatsbürger, seit dem ersten Tag verfolgen und kontinuierlich bemüht sind, ihm und seiner Familie Hilfe zu leisten.
Botschafter persönlich involviert, Familie strebt Verlegung an
Die Mitglieder der diplomatischen Mission, angeführt vom Botschafter, stehen in ständigem Kontakt mit der Familie von Herrn Vejzović und halten gleichzeitig regelmäßige Kommunikation mit dem Ärzteteam des Universitätsklinikums Cork, wo der Patient untergebracht ist. "Die Mitarbeiter der Botschaft, einschließlich des Botschafters persönlich, stehen in regelmäßigem Kontakt mit den Familienmitgliedern von Herrn Vejzović sowie mit Vertretern des Universitätsklinikums Cork", heißt es in der Antwort des Außenministeriums an Novi list.
Den irischen Behörden wurde mehrfach der Wunsch der Familie übermittelt, dass die Behandlung, sofern es der Gesundheitszustand des Patienten und die medizinischen Umstände zulassen, in der Republik Kroatien fortgesetzt wird. Die diplomatischen Vertreter haben dabei ihre Bereitschaft erklärt, bei der Vernetzung der entsprechenden Institutionen beider Länder zu vermitteln.
KBC Zagreb in Bereitschaft, Kontaktperson benannt
Die Aktivitäten beschränken sich jedoch nicht nur auf die diplomatische Ebene. Das Außenministerium hat Kontakte zu inländischen Gesundheitseinrichtungen initiiert, um alle Optionen für eine Fortsetzung der Versorgung in Kroatien zu prüfen, und es wurde eine Zusammenarbeit mit dem Klinischen Krankenhauszentrum Zagreb aufgenommen. Das Gesundheitsministerium hat eine fachliche Kontaktperson für medizinische Konsultationen benannt, deren Aufgabe es ist, Einblick in den aktuellen Zustand des Patienten zu geben sowie die Verfahren und Möglichkeiten einer eventuellen Verlegung der Behandlung in die Heimat zu klären.
Was den Transport selbst betrifft, betont das Außenministerium, dass die Organisation und die Übernahme der Kosten für den medizinischen Transport von mehreren Faktoren abhängen: dem Gesundheitszustand des Patienten, den Bedingungen, unter denen der Transport durchgeführt werden kann, dem Status seiner Krankenversicherung und der Erfüllung sonstiger gesetzlicher Voraussetzungen.
Erhöhte Aufmerksamkeit und dauerhafte konsularische Unterstützung
Das Ministerium betont, dass es diesen Fall mit erhöhter Aufmerksamkeit behandelt und im Rahmen seiner Befugnisse alle verfügbaren Maßnahmen ergreift, damit die Familie die notwendige Unterstützung erhält und eine qualitativ hochwertige Kommunikation zwischen den Gesundheitssystemen und den zuständigen Behörden Kroatiens und Irlands sichergestellt wird. "Die Botschaft der Republik Kroatien in Dublin wird der Familie weiterhin für konsularische Hilfe und Koordination mit der irischen Seite zur Verfügung stehen", schließt die Antwort des Außenministeriums.