Die Einwohner von Velika Gorica haben seit Dienstag einen völlig neuen, fast 900 Meter langen Fuß- und Radweg, der am Čiče-See entlangführt. Die asphaltierte Route verbindet den Anfang der Sisačka-Straße, beim Einkaufszentrum, mit dem beliebten Ausflugsziel, das die Einheimischen liebevoll "Čič-beach" oder "Turopoljsko more" (Turopoljer Meer) nennen.
Entlang des Weges wurden 33 Beleuchtungsmasten installiert, wodurch der Bereich sicherer und auch in den Abendstunden besser nutzbar ist. Die Stadt hat angekündigt, dass bald auch Ruhebänke und Abfallkörbe aufgestellt werden, um dieses immer beliebtere Erholungsgebiet weiter zu verschönern.
Bürgermeister: "Zum Meer auch auf zwei Rädern"
Die Freude über den Abschluss der Arbeiten verbarg auch Bürgermeister Krešimir Ačkar nicht. "Von nun an können wir zu unserem 'Turopoljer Meer' auch auf zwei Rädern fahren! Der neue Weg am Čiče-See ist ein weiterer Schritt in der Entwicklung der Fahrradinfrastruktur unserer Stadt", erklärte Ačkar in einer Mitteilung der Stadt.
Er betonte auch, dass es ihn freue, den Mitbürgern eine sicherere und angenehmere Anreise zu einem der beliebtesten Orte für Erholung und Freizeit zu ermöglichen. "Wir investieren weiterhin in solche Projekte, um Velika Gorica und die umliegenden Orte noch besser zu verbinden und den Bürgern mehr Möglichkeiten für tägliche Bewegung und ein aktives Leben zu bieten", fügte er hinzu, wie City Portal VG berichtet.
Auf dem Weg zu einer verbundenen Route um die Gorica-Seen
Der neue Weg ist Teil einer umfassenderen Vision der Stadt, Velika Gorica mit den umliegenden Orten und Seen zu verbinden. Die bereits bestehende ausgebaute Route nach Stari Čič, entlang des ehemaligen Radars, hat gezeigt, wie sehr die Bürger solche Strecken schätzen. Durch deren weitere Verbindung entsteht nach und nach die Möglichkeit, eine einzigartige Freizeitroute zu schaffen, die alle Gorica-Seen und nahegelegenen Orte umfasst.
Im Gebiet von Velika Gorica sind derzeit mehr als 60 Kilometer Radwege ausgebaut. Durch deren kontinuierliche Erweiterung und Vernetzung werden nicht nur Bedingungen für sicherere Bewegung von Radfahrern und Fußgängern geschaffen, sondern auch die Bürger dazu angeregt, das Fahrrad zunehmend für alltägliche Besorgungen zu nutzen, nicht nur in der Freizeit.