Ein 70-jähriger kroatischer Staatsbürger beging am Freitag in Metković eine ganze Reihe von Verkehrsdelikten, die zu einer enormen Geldstrafe und einem neuen Fahrverbot führten. Polizeibeamte der Polizeistation Metković trafen ihn am 7. August 2026 am Nachmittag an, wie er trotz eines ausgesprochenen Fahrverbots einen Pkw mit Dubrovniker Kennzeichen fuhr.
Kette von Verstößen: Unfall, Flucht und nicht registriertes Fahrzeug
Während der Fahrt verursachte der 70-Jährige durch unangepasstes Verhalten einen Verkehrsunfall mit Sachschaden. Nach dem Zusammenstoß blieb er nicht am Unfallort, um die Daten auszutauschen, sondern parkte das Fahrzeug ordnungswidrig und flüchtete. Nach weiterer kriminalpolizeilicher Bearbeitung wurde festgestellt, dass die Zulassungsbescheinigung des Fahrzeugs bereits seit 15 Tagen abgelaufen war.
Doch damit waren seine Probleme mit dem Gesetz noch nicht beendet. Während der polizeilichen Maßnahmen und der Aufnahme der Verstöße störte der Mann durch Geschrei und Lärm an öffentlichen Orten zusätzlich die öffentliche Ordnung und Ruhe.
Strafe und Appell der Polizei
Wegen einer Reihe von Verstößen gegen das Straßenverkehrsgesetz und das Gesetz über Ordnungswidrigkeiten gegen die öffentliche Ordnung und Ruhe wurde der Fahrer sofort aus dem Verkehr gezogen. Die Polizeistation Metković erließ ihm einen Bußgeldbescheid mit einer Gesamtgeldstrafe von 2.390 Euro, zuzüglich der Verpflichtung zur Zahlung der Verfahrenskosten in Höhe von 23,89 Euro. Zusätzlich wurde ihm eine neue Sicherheitsmaßnahme auferlegt, die ihm das Führen von Fahrzeugen der Klasse B für die Dauer von neun Monaten verbietet.
Die Polizeidirektion Dubrovnik-Neretva appellierte bei dieser Gelegenheit an alle Fahrer, sich an die gesetzlichen Bestimmungen zu halten. Sie wiesen besonders auf das Risiko des Fahrens unter bestehenden Fahrverboten hin sowie auf die Notwendigkeit, bei einem Verkehrsunfall am Unfallort zu bleiben, um Informationen auszutauschen. Sie kündigten auch die Fortsetzung der intensiven Straßenüberwachung und die strengste Sanktionierung aller Formen unverantwortlichen Verhaltens im Straßenverkehr an.