Wissenschaft bestätigt: Haustiere sind Medizin für Seele und Körper
Die American Heart Association präsentiert eine Übersicht über Studien, die zeigen, wie Tiere Stress reduzieren, die Produktivität steigern und soziale Bindungen stärken.
Die American Heart Association präsentiert eine Übersicht über Studien, die zeigen, wie Tiere Stress reduzieren, die Produktivität steigern und soziale Bindungen stärken.
Für Millionen von Menschen sind Haustiere vollwertige Familienmitglieder, und eine wachsende Zahl wissenschaftlicher Belege bestätigt, was Besitzer schon immer gefühlt haben: Die Bindung zu Tieren ist äußerst vorteilhaft für die menschliche Gesundheit. Die American Heart Association betont, dass diese Verbindung zur Stressreduktion, einer besseren Stimmung und dem Aufbau qualitativ hochwertigerer Beziehungen innerhalb der Gemeinschaft beitragen kann.
Es ist kein Geheimnis, dass Haustiere zum Glücksgefühl beitragen, und Studien bestätigen, dass Hunde Stress, Angst und Depressionen reduzieren können. Sie verringern das Gefühl der Isolation, motivieren zu Aktivität und verbessern die allgemeine Gesundheit. Zum Beispiel haben Menschen, die Hunde besitzen, oft einen niedrigeren Blutdruck und ein geringeres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Es ist bestätigt, dass selbst das bloße Spielen mit einem Hund die Spiegel von Oxytocin und Dopamin erhöht. Das sind chemische Verbindungen im Gehirn, die für das Gefühl der Zufriedenheit verantwortlich sind, und ihre Freisetzung fördert positive Emotionen und stärkt die Verbindung zwischen Mensch und Tier.
Haustiere sind besonders vorteilhaft für Menschen über 50 Jahre. Eine Studie über gesundes Altern hat wichtige Vorteile aufgedeckt, die von Teilnehmern dieser Altersgruppe hervorgehoben wurden. Sie gaben an, dass die Interaktion mit Tieren ihren Stress reduziert, ihnen ein Gefühl von Sinn gibt und die Bildung sozialer Kontakte erleichtert.
Tiere helfen ihnen auch, mit körperlichem oder emotionalem Leid umzugehen, geben ihnen das Gefühl, geliebt zu werden, und tragen zu einer größeren Lebensfreude bei.
Forscher heben mehrere konkrete Wege hervor, wie Tiere helfen können. Erstens können Haustiere arbeitsbedingten Stress lindern. Statistiken zeigen, dass zwei Drittel der Arbeitnehmer Erschöpfung bei der Arbeit erleben, und 40% von ihnen glauben, dass das Arbeitsumfeld ihre Gesundheit negativ beeinflusst. Studien haben bewiesen, dass die Anwesenheit von Haustieren am Arbeitsplatz Stress reduziert und die Mitarbeiterzufriedenheit erhöht.
Zweitens steigern Tiere die Produktivität, unabhängig vom Arbeitsort. Wenn ein Hund bei einem virtuellen Meeting auftaucht, nehmen Teammitglieder Kollegen als vertrauenswürdiger wahr und verspüren ein stärkeres Gefühl der Teamzugehörigkeit.
Drittens helfen sie bei der Kontrolle von Angstzuständen. In Zeiten, in denen viele mit Angstzuständen und anderen psychischen Problemen konfrontiert sind, bieten Haustiere ständige Gesellschaft und die nötige Unterstützung. Viertens fördern sie körperliche Aktivität. Sie sind ein ausgezeichneter Grund, an die frische Luft zu gehen und sich körperlich zu betätigen, was nachweislich Stimmung, Schlaf und psychische Gesundheit verbessert. Schließlich vermitteln Haustiere ein Gefühl der Gemeinschaft und verhindern Einsamkeit. Wenn Besitzer ihre tierischen Freunde ansehen, berühren, ihnen zuhören oder mit ihnen sprechen, bringt ihnen das Freude, Wohlbefinden und Glück.