National Geographic begeistert von Istrien
Das renommierte Weltmagazin hebt Poreč als authentische 'Meeresoase' an der Adria hervor, fernab vom Massentourismus.
Das renommierte Weltmagazin hebt Poreč als authentische 'Meeresoase' an der Adria hervor, fernab vom Massentourismus.
Wenn ausländische Medien über die kroatische Küste schreiben, liegt der Fokus fast immer auf den Mauern Dubrovniks, der Riva in Split oder dem Nachtleben auf Hvar. Doch die Redakteure des National Geographic haben beschlossen, den Blick auf die Westküste Istriens zu lenken und der Welt das zu offenbaren, was sie als "das am meisten unterschätzte Juwel der kroatischen Küste" bezeichnen: Poreč.
In einer ausführlichen Reportage, veröffentlicht am 5. August 2026, zeigten sich die Journalisten des Magazins völlig begeistert von der Tatsache, dass man in dieser istrischen Stadt immer noch das authentische Mittelmeer erleben kann, ohne den Druck des Massentourismus, der andere beliebte Reiseziele überschwemmt hat. Sie beschrieben Poreč als ideale "Meeresoase" an der Adria, die eine seltene Verbindung aus antiker Geschichte, Kultur und erstklassiger Gastronomie bietet.
Ein besonderer Schwerpunkt des Artikels liegt auf dem reichen architektonischen Erbe. Die Journalisten betonen, dass es ein wahres Wunder sei, über die originalen römischen Straßen, den Decumanus und den Cardo Maximus, zu schlendern und die goldenen byzantinischen Mosaike in der Euphrasius-Basilika zu bewundern. Dieser Sakralkomplex steht stolz auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes und stellt eines der wertvollsten Denkmäler frühchristlicher Kunst in Europa dar.
Der National Geographic hebt hervor, dass Poreč auf nur wenigen Straßen eine über zweitausend Jahre lange Geschichte verwebt und römisches Erbe mit byzantinischer Kultur auf eine Weise verbindet, die selten zu sehen ist.
Was das Magazin als größten Vorteil von Poreč hervorhebt, ist seine lockere Atmosphäre. Während Touristen in den meisten anderen Küstenorten oft hetzen müssen, um einen freien Tisch im Restaurant zu ergattern oder ein Foto ohne Menschenmassen im Hintergrund zu schießen, bietet Poreč etwas, das im Mittelmeerraum immer seltener wird, die Gelegenheit, Urlaub und lokale Spezialitäten langsam und ohne Druck zu genießen.
Besonders begeistert zeigte man sich von der istrischen Gastronomieszene. Im Text werden Gerichte mit Fuži (istrische Nudeln), weißen Trüffeln, wildem Spargel und frischen Meeresfrüchten erwähnt, ebenso wie einige der besten europäischen nativen Olivenöle extra, die in der Umgebung produziert werden.
Neben Poreč selbst empfiehlt der National Geographic seinen Lesern wärmstens auch Ausflüge ins Landesinnere der Halbinsel. Auf der Liste der Pflichtziele stehen Motovun und Grožnjan, malerische mittelalterliche Städtchen, bekannt für Kunstgalerien, Festivals und den Blick auf die Weinberge. Empfohlen werden auch Besuche lokaler Weingüter und Olivenhaine sowie das Kennenlernen der istrischen Lebensart abseits der belebtesten Touristenzentren.
Nach diesen Lobeshymnen aus einem der angesehensten Reisemedien der Welt hat die Westküste Istriens gerade eine erstklassige internationale Promotion erhalten. Für ausländische Reisende, die auf der Suche nach unberührten kulturellen Schätzen sind, könnte Poreč sehr bald zu einem neuen Lieblingsziel werden.