Der Zugverkehr in der Region im Süden Deutschlands wurde am Donnerstag, dem 13. August 2026, wegen eines möglichen Sprengsatzes gestoppt. Ein Techniker entdeckte den verdächtigen Gegenstand zwischen den Schwellen auf den Gleisen am Eingang zum Bahnhof Treuchtlingen, einer Stadt in Franken südlich von Nürnberg.
Untersuchung des Gegenstands und Sicherheitsmaßnahmen
Spezialeinheiten der Polizei untersuchten den Gegenstand, und die Analyse wird vom Kampfmittelräumdienst der Bundespolizei durchgeführt, um festzustellen, ob eine echte Bedrohung besteht. Nach Informationen des Polizeipräsidiums Mittelfranken wurde der Gegenstand geröntgt, die Aufnahmen werden jedoch noch ausgewertet.
"Der Verdacht auf einen Sprengsatz ist noch nicht ausgeräumt", teilte die Polizei mit und fügte hinzu, dass eine weitere Untersuchung durch Experten erforderlich sei.
Die Einsatzkräfte hätten "vorsorglich mehrere Gebäude in unmittelbarer Nähe evakuiert", heißt es in einer Polizeimitteilung, die von Dnevnik.hr zitiert wird.
Verkehrsunterbrechung und alternative Transportmöglichkeiten
Die Landespolizei erklärte, dass die Straßensperre vorerst bestehen bleibe und man nicht sagen könne, wann der Straßen- und Schienenverkehr wieder aufgenommen werde. Laut dem Bahnbetreiber sind mehrere Regionalbahnlinien betroffen.
Auf den betroffenen Strecken werden Busse und Großraumtaxis eingesetzt, während Fernzüge umgeleitet werden, um das Gebiet zu umfahren.
Stadt mit einstigem Eisenbahnknotenpunkt
Treuchtlingen hat etwa 13.000 Einwohner und liegt zwischen Nürnberg und Ingolstadt. Obwohl die Stadt früher ein bedeutender Eisenbahnknotenpunkt war, verläuft die Schnellfahrstrecke zwischen München und Nürnberg weiter östlich und ist von dieser Unterbrechung nicht betroffen.